Konsolidierung der öffentlichen Finanzen - Modernes  Verwaltungsmanagement

 

 

Die Stadt Kierspe ist zu einer sparsamen Haushaltsführung

gezwungen. Somit sind die finanzpolitischen Freiräume eingeschränkt. Das fordert sowohl die Verwaltung als auch die Kommunalpolitiker zu einem sparsamen und sinnvollen Umgang mit den öffentlichen Geldern auf. Sinnvolle Investitionen müssen dennoch auch in Zukunft möglich sein.

Es geht um Visionen und Weiterentwicklung unserer Stadt. Kierspe muss mit seiner Infrastruktur und seinem kulturellen Angebot sowie dem aktiven Vereinsleben trotz desSparzwanges attraktiv bleiben.

 

Solange allerdings vom Märkischen Kreis, vom Land und vom Bund weitere Aufgaben auf die Kommunen delegiert werden, ohne für einen finanziellen Ausgleich zu sorgen, ist kommunale Finanzpolitik eine Farce. Aus diesem Grunde muss in Zukunft auch Widerstand erlaubt sein. Die UWG-Kierspe

macht genau dieses! In der Vergangenheit haben wir unsregelmäßig gegen die Erhöhung der Kreisumlage ausgesprochen. Die Kommunen sind das schwächste und letzte Glied in der Kette der öffentlichen Finanzen. Nur ein neues Gemeindefinanzierungsgesetz kann uns helfen.

 

Wir fordern außerdem:

 

·         Die Erschließung neuer Einnahmequellen als auch die Suche nach Kosteneinsparungspotenzialen

·         Ein modernes Verwaltungsmanagement. Dazu gehören Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Fortführung der Budgetierung  betriebswirtschaftliches Denken, leistungsgerechte Vergütung, modernes Personalmanagement, bürgerfreundliche Öffnungszeiten und eine prozessorientierte Aufbau- und Ablauforganisation

·         Bei Neuinvestitionen jeder Art sind Finanzierungsalternativen, z.B. Public-Private Partnership zu prüfen

·         Schluss mit der Zahlung des Solidaritätsbeitrages – das können wir uns heutzutage nicht mehr erlauben

 

 

Wir Bürger sind die Kunden unserer Stadt – nicht den Bürger verwalten, sondern an ihm "Dienst leisten" muss das Motto der Zukunft sein.