Lösung der verkehrlichen Probleme
Die Verkehrsbelastung erträglicher gestalten!
Der Verkehr auf unseren innerstädtischen Straßennetzen (Ziel-, Quell-, Binnen-, Durchgangsverkehr) hat auch durch die Einführung der Maut gerade in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Die UWG-Kierspe sucht seit über 20 Jahren nach verkehrlichen Entlastungen. Unsere Anträge an den Rat der Stadt befassten sich u.a. mit einer Korridor-Variante (Handweiser–B54) und einer Abstiegsvariante über die Sankel bis zum Klärwerk. Wir kämpften auch für die überörtliche Umleitung des LKW Durchgangsverkehrs sowie ein
Nachtfahrverbot für LKW durch Kierspe und sammelten über 1.200
Unterschriften.
Wir wollen eine gerechtere Verteilung des örtlichen und überörtlichen Verkehrs!
Die Untersuchungen für eine Entlastung haben ergeben, dass die neue Straße in einem Gebiet nordöstlich von Kierspe liegen muss, da südwestliche Umfahrungen keine oder nur sehr geringe Entlastungswirkungen für das innerstädtische Straßennetz bewirken.
Auch darf der Abstand zwischen neuer Straße und den Ortsbereichen nicht sehr groß werden, sonst entfällt die verkehrliche Wirkung der Maßnahme und das Ziel der Entlastung innerstädtischer Straßen kann nicht erreicht werden. Maximal ein Teil des Durchgangsverkehrs nutzt dann eine solche Straße.
Die aktuelle Planung der Entlastungsstraße über den Lausebergaufstieges bis zur L 528 ist das Ergebnis jahrelanger Untersuchungen. Allerdings eröffnet auch sie noch viele Fragen, die zu erarbeiten sind:
· Wir halten eine Anbindung an die L 528 am Handweiser für sinnvoll
Übergeordnete Behörden lehnen diese Lösung leider ab.
· Die Anbindung der Wohnbereiche z.B. Bordinghausen muss verträglich gestaltet werden.
· Die UWG-Kierspe will eine Computervisualisierung der Straße.
Damit können Varianten,Überquerungen, Lärmschutzmaßnahmen oder landschaftliche Gestaltungen
im Vorfeld sichtbarer gemacht werden.
Einen Antrag an den Rat der Stadt haben wir gestellt.
Es ist für uns selbstverständlich, dass bei allen Verkehrslösungen die betroffenen Bürgern beteiligt werden.
Weitere Verkehrspolitische Ziele
· Die UWG-Kierspe
wird sich darüber hinaus auch weiterhin bemühen, alles für die Sicherheit von Fußgängern, insbesondere von Kindern zu tun.
· Eine Anbindung der B237 zur A 4 bzw. A 45, beginnend etwa am Funkenhof in Richtung Flugplatz Meinerzhagen, bringt eine große Verkehrsentlastung für Kierspe.
· Die Verkehrsbelastung in Bollwerk wird immer größer – auch hier müssen dauerhafte Lösungen gefunden werden.





