Neues Konzept für Streetworking in Kierspe

Bildung & Kultur 07.03.2017
Neues Konzept für Streetworking in Kierspe

Streetworking oder auch „aufsuchende mobile Jugendarbeit“ bedeutet: Dort hingehen, wo auch die Menschen sind, also insbesondere dort mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kontakt zu treten, wo sie ihre Freizeit verbringen. Damit sind ganz besonders die Jugendlichen gemeint, die nicht regelmäßig das Jugendzentrum besuchen. Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Beziehungsarbeit und dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes an den Orten, wo sich die Jugendlichen aufhalten.

Bisher wurde dieser Teil der Jugendarbeit von Frau Sibylle Wiehle vom Diakonischen Werk geleistet. Seit Ende des vergangenen Jahres kümmert sich Frau Wiehle aber auch um Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Hier leistet sie wichtige Integrationshilfe.

Damit die aufsuchende mobile Jugendarbeit hierüber nicht vernachlässigt wird, erhält sie Unterstützung von Frau Lara Kahler, Leiterin des Rönsahler Jugendzentrums, und von Herrn Christian Schwanke, Mitarbeiter des Jugendzentrums Kierspe.

Um bei nun drei Streetworkern/innen keine Überschneidung im Stadtgebiet zu haben, wurde dieses in die Bereiche Rönsahl, Bahnhof und Zentrum eingeteilt. Geplant ist diese Aufteilung erst einmal bis ins Jahr 2019. Jeder Mitarbeiter bzw. jede Mitarbeiterin hat seinen „eigenen Bereich“ und ist somit fester Ansprechpartner für die Jugendlichen vor Ort.

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