17. Juli 2026
Waldbrandgefahr bleibt hoch

Angesichts der langen Trockenheit bleibt auch in den nächsten Tagen die Vegetationsbrandgefahr hoch.
Das ändern auch mit den sinkenden Temperaturen und kurzen Schauer nichts. Es müsste länger und dauerhafter regnen. Das ist nicht auch über das Wochenende hinaus nicht in Sicht.
Die Erntezeit für die verschiedenen Getreidesorten läuft oder steht bevor. Die trockenen Halme bzw. organischen Stäube bei der Ernte sind nicht nur relativ leicht entzündlich, Feuer auf diesen Feldern breiten sich mit dem Wind auch noch sehr schnell aus.
Auch Waldböden und Gewächse sind sehr trocken und Feuer gefährdet.
Daher appelliert die Feuerwehr Kierspe:
Vorsicht mit offenem Feuer (zum Beispiel Grillen) vor allem bei dem regional teilweise starken Wind.
Keine Zigaretten oder ähnliches glimmend in die Gegend werfen! Beachtung der grundsätzlichen Verbote von Feuer und Rauchen im Wald! Beim Grillen im Garten sollte man besonders vorsichtige sein. Auch von Feuerschalen und Feuertonnen geht durch Funkenflug eine Gefahr aus. Daher sollte man sich gut überlegen, ob der Gebrauch eine gute Idee ist. Auch das Abflämmen von Unkraut ist eine Gefahr, dass Feuer sich ausbreiten könnte.
Richtiger Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen, das heißt, zum Beispiel nicht mit heißen Abgasanlagen auf trockenem hohem Bewuchs parken, Beachtung der hohen Lufttemperaturen und möglicherweise auch hohen Staubbelastung auf die Überhitzung von Motoren und Maschinen.
Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der geringen Bodenfeuchte in einigen Bereichen höher als üblich. Sollten Bürgerinnen und Bürger eine Rauchentwicklung oder Feuer sehen, sollten sie unverzüglich die Feuerwehr unter 112 anrufen.
Bitte stellen sie keine Fahrzeuge in Waldwegen oder in Einmündungen zu Forstwegen ab. Diese Zufahrten sind wichtige Rettungswege. Außerdem stört es Landwirte, die auf ihren Grund wollen. Nutzen sie ausgewiesene Parkflächen.