Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Schriften von Fonts.com, Google Fonts, Youtube- und Vimeo-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps, Google Tag Manager, Google Analytics, eTracker). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

18. August 2026

Ratten im Kiersper Stadtgebiet

Ratte auf einem Stein frisst Körner
Ratte auf einem Stein frisst Körner

Ein Rattenbefall stellt nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern kann auch Gesundheitsrisiken verursachen sowie Schäden an Gebäuden und Einrichtungen hervorrufen. Durch geeignete Vorsorgemaßnahmen und ein frühzeitiges Erkennen eines Befalls lässt sich das Risiko einer Ausbreitung deutlich verringern.

Ratten gehören zu den anpassungsfähigsten Wildtieren und kommen sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten vor. Insbesondere die Wanderratte hält sich bevorzugt in der Nähe des Menschen auf, da sie dort günstige Lebensbedingungen vorfindet.

Woher kommen Ratten?

Ratten sind Kulturfolger und halten sich bevorzugt in der Nähe des Menschen auf. Sie werden von leicht zugänglichen Nahrungsquellen, Wasser sowie geschützten Unterschlupfmöglichkeiten angezogen. Besonders Abfälle, Komposthaufen, Tierfutter, Fallobst oder unsachgemäß gelagerte Lebensmittel bieten ideale Lebensbedingungen. Über die Kanalisation, Gewässer oder angrenzende Grünflächen können Ratten zudem auf Grundstücke gelangen und sich dort ansiedeln.

Gesundheitsrisiken

Freilebende Ratten können verschiedene Krankheitserreger in sich tragen und diese direkt oder indirekt auf Menschen und Tiere übertragen. Eine Ansteckung kann beispielsweise durch den Kontakt mit verunreinigten Oberflächen, Lebensmitteln, Wasser oder Ausscheidungen der Tiere erfolgen. Deshalb ist es wichtig, einen Rattenbefall frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Vorbeugung

Ratten finden sich vor allem dort, wo sie ausreichend Nahrung, Wasser und geeignete Unterschlupfmöglichkeiten vorfinden. Mit einfachen vorbeugenden Maßnahmen können Sie dazu beitragen, einen Rattenbefall zu vermeiden:

  • Speise- und Lebensmittelreste nicht über Toilette oder Spülbecken entsorgen
  • Abfälle ausschließlich in dafür vorgesehenen Müllbehältern entsorgen
  • Mülltonnen stets geschlossen halten, beschädigte Behälter austauschen und den Bereich um die Mülltonnen herum sauber halten
  • Geschlossene Kompostbehälter verwenden
  • Gekochte Speisereste sowie Fleisch-, Fisch- und Knochenabfälle nicht auf den Kompost geben
  • Wildlebende Tiere nicht füttern und Haustierfutter nicht dauerhaft im Freien stehen lassen
  • Vögel ausschließlich an erhöhten Futterstellen füttern
  • Lebensmittel und Tierfutter nicht offen oder ungeschützt lagern sowie unterwegs ausschließlich in öffentliche Abfallbehälter entsorgen
  • Fallobst und Gartenabfälle regelmäßig entfernen
  • Grundstücke, Höfe und Grünflächen sauber und ordentlich halten

Rattenbefall erkennen

Ein Rattenbefall lässt sich häufig an verschiedenen Anzeichen erkennen. Dazu gehören:

  • Rattenkot (dunkelbraune bis schwarze, spindelförmige Kotspuren)
  • Nagespuren an Holz, Kunststoff, Kabeln oder Lebensmittelverpackungen
  • Erdlöcher und Gangsysteme, insbesondere entlang von Mauern, Hecken oder unter Gebäuden
  • Laufspuren und sogenannte „Schmierspuren“ an Wänden oder Zäunen
  • Kratz- oder Scharrgeräusche, insbesondere in Zwischendecken, Kellern oder Dachböden
  • Sichtungen von Ratten, insbesondere am Tage. Da Ratten überwiegend nachtaktiv sind, können Tagsichtungen auf einen stärkeren Befall hinweisen

Was tun bei Rattenbefall?

Wird ein Rattenbefall festgestellt, sollte unverzüglich gehandelt werden. Zunächst sind sämtliche Nahrungsquellen und mögliche Unterschlupfmöglichkeiten zu beseitigen. Dazu gehören insbesondere offen gelagerte Lebensmittel, Tierfutter, Abfälle sowie dichtes Gestrüpp oder Gerümpel.

Bekämpfung

Die Stadt Kierspe führt im Rahmen der Rattenbekämpfung regelmäßig Bekämpfungsmaßnahmen im öffentlichen Kanalnetz durch, unter anderem durch das gezielte Ausbringen von Rattenködern.

Befindet sich der Rattenbefall auf einem Privatgrundstück, ist grundsätzlich der Grundstückseigentümer oder die Grundstückseigentümerin dafür verantwortlich, die erforderliche Bekämpfung zu veranlassen. Diese sollte durch ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen erfolgen.

Rattenbefall auf öffentlichen Flächen sollte der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung gemeldet werden.