Klimaschutz an Schulen startet durch

Rat & Verwaltung 27.10.2021
Klimaschutz an Schulen startet durch

Warum erwärmt sich die Erde und welche Folgen kann das haben? Ein passendes Beispiel für die Klimawandelfolgen war das Sturmtief Ignatz, was zufälligerweise am Schulungstag für die Hausmeister*innen aus Kierspe und vielen weiteren Kommunen des Märkischen Kreises wütete. „Wir haben es im Endeffekt selbst in der Hand. Wenn wir so weiter machen wie jetzt und immer mehr CO2 ausstoßen, machen wir unser Leben auf der Erde deutlich unangenehmer“, erklären Herr Schmidthals und Frau Hohmann. 

Aber wie können wir den Klimawandel verlangsamen? Im Schulgebäude gibt es viele Möglichkeiten. „Das wichtigste dabei ist: Stellen Sie Fragen“, motivierte Herr Dr. Scharp die Schulungsteilnehmer*innen.

  • „Was ist die optimale Beleuchtung für Klassenräume?“
  • „Wie sollte die Heizung am besten gesteuert werden?“
  • „Wo könnte ich Energie einsparen?
  • „Auf was sollte ich beim Kauf von neuen Gegenständen achten?“

„Ich denke die beiden Referenten Herr Dr. Scharp und Herr Schmidthals haben in Ihren Vorträgen interessante Denkanstöße geliefert,“ erklärt Silja Hohmann.

Einmal selbst Temperatur- und Lichtmessungen im Schulgebäude durchführen, das wäre doch interessant! Genau das konnten die Schulungsteilnehmer*innen am Nachmittag tun. Mit den Messgeräten im Gepäck ging es zu einem Rundgang durch die Bismarckschule. Dabei wurden nicht nur Werte erfasst, sondern auch interessante Technologien entdeckt.

Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer*innen von den intelligenten Sensoren, die an den Heizkörpern in einigen Klassenräumen zu finden waren. Diese können erkennen, wann Personen im Raum sind oder ein Fenster geöffnet wird und regeln dementsprechend die Temperatur. Ganz nach dem Motto: Effizient sein und Energie sparen!

Auch Herr Hermel, Hausmeister der Bismarckschule, empfand die Schulung als äußerst hilfreich: „Durch den Rundgang durch meine Schule habe ich gleich neue Ideen bekommen, was ich noch umsetzen möchte. Zum Beispiel würde ich gerne die Beleuchtung der Räume, Flure und Treppenhäuser überprüfen, um sie gegebenenfalls auf den richtigen Wert einstellen zu können.“

Kommunalen Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerks (KERN)

Die Schulung war ein Projekt des Kommunalen Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerks (KERN), in dem die Stadt Kierspe Mitglied ist. „Wir danken KERN für die Möglichkeit, dass wir an dieser Schulung teilnehmen konnten. Vor allem auch dafür, dass wir als Stadt Kierspe diese Hausmeisterschulung als erste Kommune ausrichten durften“, erklärt Silja Hohmann.

Das Netzwerk wurde ins Leben gerufen, um Maßnahmen für Energie- und Ressourceneffizienz zu entwickeln, CO2 einzusparen und einen dauerhaften Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Die Rolle des Netzwerkmanagers übernimmt die ENERVIE. Sie unterstützt die Mitglieder zum Beispiel bei Fragen zu Fördermitteln und organisiert Treffen.

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