Telefonabzocke: Bloß nicht "Ja" sagen

Wirtschaft & Arbeit 28.02.2017
Telefonabzocke: Bloß nicht "Ja" sagen

Betrüger lassen sich ständig neue Tricks und Maschen einfallen. Besonders dreist: Die Telefonate werden aufgenommen und zusammengeschnitten.

Die einfachen Fragen der Betrüger locken viele in die Falle. Eine Telefonbetrugsmasche schwappt gerade aus Amerika nach Deutschland. Das Ziel der Betrüger: Den Angerufenen dazu zu bringen „Ja“ zu sagen. Um das zu erzwingen, täuscht der Anrufer Verbindungsprobleme oder ein Rauschen in der Leitung vor. Im Anschluss fragt er beim Gesprächspartner nach, ob er ihn wieder verstehe. Neben der einfachen „Hören Sie mich“-Frage nutzen die Betrüger auch andere Maschen wie beispielsweise „Sind Sie der Hauseigentümer“.

Wenn der Angerufene mit „Ja“ antwortet, schneiden die Betrüger das mit anderen Aufnahmen des Opfers zusammen. Am Ende klingt es so, als habe der Angerufene eine teure Bestellung aufgegeben – für die er dann zahlen soll. Wenn das Opfer nicht zahlt, schalten die Betrüger ein Inkasso-Büro ein. Das sorgt im schlimmsten Fall sogar für einen negativen Schufa-Eintrag.

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