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Ehrenhain

Am 4. September 1921 hatte die Kirchenvertretung beschlossen, die im ersten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten zu ehren und ihnen ein Denkmal zu setzen. Der Ehrenhain besteht aus Stileichen, die in einem Raster gepflanzt worden sind. Der heute rund 100-jährige Eichenbestand ist größtenteils erhalten. Der Ehrenhain ist eine Spielart der Memorialkultur des frühen 20. Jahrhunderts und erinnert an die toten Soldaten, die aus Kierspe stammten. In Reih und Glied stehend bilden die Bäume ein geometrisches Muster, ähnlich der Aufstellung von Soldaten bei der Parade. Die Baumart wurde nicht zufällig gewählt. In der Antike und in der nordischen und germanischen Mythologie wurde Eichen als heilige Bäume verehrt. Als Sinnbild für „deutsche“ Tugenden wie Freiheitsliebe, Kraft, Stolz und Stärke sowie als Symbol für das ewige Leben aufgrund ihrer Langlebigkeit wurde die Eiche für die Anlage des Ehrenhains ausgewählt.

In der Mitte des Ehrenhains wurde ein Spielplatz angelegt und eine Ruhebank aufgestellt.