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Friedhof der Zwangsarbeiter

Als Zwangsarbeit werden Tätigkeiten bezeichnet, zu denen Menschen unter Androhung einer Strafe oder eines sonstigen empfindlichen Übels gegen ihren Willen gezwungen werden.
Im Verlauf des zweiten Weltkrieges arbeiteten über 13 Millionen zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich. Die zur Arbeit gezwungenen Menschen hielten landwirtschaftliche Versorgung und Rüstungsproduktion aufrecht.

In Kierspe entstand noch während des zweiten Weltkrieges auf dem Grundstück der heutigen Kirche St. Josef ein Zwangsarbeiterlager: das Lager Ebenstück. Für 16 Kiersper Firmen arbeiteten die hier rund 500 lebenden Menschen, von denen 16 während ihres Aufenthaltes starben und auf dem Zwangsarbeiterfriedhof beerdigt sind.

Die im November 2010 errichtete Stele enthält folgenden Text:
„Zur Erinnerung an die zwischen 1939 und 1945 zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppten Menschen. Hier ruhen 19 Frauen und Männer sowie acht Kinder aus Polen und der Sowjetunion, die in Kierspe den Tod fanden.“

Das jüngste Opfer war ein Säugling, der am Tag seiner Geburt starb.

Die Grabsteine sowie Sterbeurkunden der Opfer sind auf der Webseite wiki.genealogy.net einsehbar.