Abwasserbeseitigungsgebühren

Bei den Abwasserbeseitigungsgebühren wird unterschieden zwischen:

  • Kanalanschlussbeitrag und
  • Benutzungsgebühren bzw. Klärschlammgebühren


Der Kanalanschlussbeitrag ist bei erstmaliger Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlagen einmalig fällig.

Für die laufende Benutzung der öffentlichen Abwasseranlagen wird eine Kanalbenutzungsgebühr (für angeschlossene Grundstücke) bzw. Klärschlammgebühren (für nicht angeschlossene Grundstücke) erhoben. Die Höhe der Gebühr richtet sich beim Schmutzwasser nach der Menge des bezogenen Frischwassers, beim Niederschlagswasser nach der versiegelten Fläche.

Weitere Informationen z.B. auch über die Höhe der zurzeit geltenden Gebühren finden Sie in der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung. Diese finden Sie unter der Nummer 7-6 im Ortsrecht.


Niederschlagswassergebühren:
Dies sind Gebühren für die Einleitung von Regenwasser, das von Ihrem Grundstück in den städtischen Kanal geleitet wird.

Grundlage der Gebührenberechnung ist die Quadratmeterzahl der bebauten (bzw. überbauten) und/oder befestigten Grundstücksfläche, von denen Niederschlagswasser "leitungsgebunden" oder "nicht leitungsgebunden" in die städtische Abwasseranlage gelangen kann. Dies können beispielsweise Dachflächen, Hofflächen, Garagenzufahrten und Terrassen sein.

Hierbei bedeutet "leitungsgebunden", dass Sie eine Fläche auf ihrem Grundstück über eine Leitung an den städtischen Kanal angeschlossen haben. Eine "nicht leitungsgebundene Zuleitung" ist z.B. dann gegeben, wenn die Fläche aufgrund ihres Gefälles Niederschlagswasser dem städtischen Kanal zuführt.

Die maßgeblichen Flächen werden bei Ihnen als Eigentümer des Grundstücks abgefragt. Bitte melden Sie rechtzeitig Veränderungen, damit diese in den Gebührenberechnungen berücksichtigt werden können.

Unmittelbare Auswirkung auf die Gebührenberechnung hat auch die Art der befestigten Fläche. Hier wird unterschieden in

  • wasserundurchlässige Befestigungen (z.B. Asphalt, Beton, Pflaster, Platten, Fliesen),
  • in teilweise wasserdurchlässige Befestigungen (z.B. Verbundsteine, Befestigungen auf sickerfähigem Untergrund) und
  • in Gründächern.

Die Verwendung von teilweise wasserdurchlässigen Befestigungen wirkt sich positiv auf die von Ihnen zu entrichtende Niederschlagswassergebühr aus!

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