Kanalhausanschluss/-gebühren

Kanalhausanschlussleitungen sind Leitungen von der privaten Grundstücksgrenze bis zu dem Gebäude oder dem Ort auf dem Grundstück, in dem Abwasser anfällt. Zu den Hausanschlussleitungen gehören auch Leitungen unter der Bodenplatte des Gebäudes auf dem Grundstück, in dem Abwasser anfällt sowie Schächte und Inspektionsöffnungen.

Wenn Sie ein Haus bauen möchten, muss dieses einen Kanalhausanschluss erhalten.


Bitte füllen Sie dazu das Formular Antrag auf Erstellung eines neuen Anschlusses an die öffentliche Entwässerungsanlage aus. Anschließend reichen Sie den Antrag mit aussagekräftigen Planungsunterlagen in zweifacher Ausfertigung beim Tiefbauamt der Stadt Kierspe, Bereich Kanal, ein.

Nach Erhalt des Bescheides teilen Sie bitte dem Tiefbauamt mit, wann und durch wen der Kanalhausanschluss gebaut werden soll. Nach Fertigstellung des Anschlusses nimmt das Tiefbauamt den Kanalhausanschluss ab.

Ist der Kanalhausanschluss abgenommen, müssen Sie die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 für alle erdverlegten, schmutzwasserführenden Abwasserleitungen durchführen lassen. Weitere Informationen zur Dichtheitsprüfung finden Sie hier.

Wenn Sie die Dichtheitsprüfung durchgeführt haben, reichen Sie bitte die Dokumentation (Protokoll der Dichtheitsprüfung, Druckprüfungsprotokolle, Lageplan) innerhalb von zwei Monaten beim Tiefbauamt ein.

Nach Fertigstellung des Bauvorhabens muss noch vom Tiefbauamt die Niederschlagswassergebühr ermittelt werden. Dazu teilen Sie bitte dem Tiefbauamt die abflusswirksamen Flächen (Dachflächen und befestigte Flächen) mit einem Lageplan mit.

Weitere Informationen zum Kanalanschluss und zu Kanalanschlussgebühren finden Sie auch im Bereich Abwasserbeseitigung und Abwasserbeseitigungsgebühren.

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