Dachkonstruktion

Dem Bauingenieur Ruben Schwarze, der selber aus Kierspe stammt, verdankt der Heimatverein sein Wissen um die Besonderheit des Dachtragwerks der Margarethenkirche:

Dachkonstruktion

Die Bögen spannen fast 16 m weit ohne Stützen über das Kirchenschiff. Jeder der Bögen besteht dabei aus vielen, nur 2 m langen, 30 cm hohen Eichenbohlenstücken, die mit Nägeln verbunden wurden.

 
 
Dachkonstruktion - Auszug aus Masterarbeit von Ruben Schwarze

Das Dach wird eigentlich von zwei Bögen gebildet, die miteinander verbunden wurden: Der äußere Bogen wurde als Spitzbogen hergestellt (damit das Regenwasser besser abfließt) und trägt die Dachdeckung. Der innere Bogen wurde als Rundbogen hergestellt und trägt die Innendecke (Gewölbe heute nicht mehr sichtbar).

 
 
Vernagelung - Auszug aus Masterarbeit von Ruben Schwarze

Die Bohlenstücke werden von ca. 4000 geschmiedeten Nägeln und mindestens genauso vielen Holznägeln zusammengehalten.

 
 
Dachkonstruktion - Auszug aus Masterarbeit von Ruben Schwarze

Eine große Schwierigkeit bei der Untersuchung besteht darin, dass man an keiner Stelle im Dach die ganze Dachkonstruktion sehen kann. An den gemessenen Verformungen im Dach konnte überprüft werden, ob die statische Berechnung richtig ist.

 
 
Sparrenplan - Auszug aus Masterarbeit von Ruben Schwarze

Auf der Sakristeiseite wurde das Dach "abgeschrägt" (Walm). Um dies baulich umzusetzen wurden jeweils halbierte Bögen "über Eck" zusammengestellt.

 
 

Zwiebelturm

Zwiebelturm