Konzepte

Auf dieser Seite finden Sie einige Konzepte der Stadt Kierspe.

 
 
Integriertes Klimaschutzkonzept
Integriertes Klimaschutzkonzept

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Kierspe ist fertig. In der Vergangenheit konnten Sie unter anderem Vorschläge zum Klimaschutz in Kierspe auf einer interaktiven Ideenkarte machen. Ihre Ideen wurden ausgewertet und zielgerichtet in den kommunalen Klimaschutzprozess aufgenommen.

Die Festlegung der lokalen Klimaschutzziele erfolgt mit der offiziellen Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes durch den Rat der Stadt Kierspe:

Treibhausgasminderungsziel bis 2035

  • THG-Minderung auf Basis der Konzept-Minderung zzgl. Einsparung gemäß Trendszenario


Handlungsstrategie Kommune

  • Die Stadtverwaltung übernimmt eine aktive Vorbildrolle (eigene Liegenschaften, Mobilitätsverhalten, Nutzerverhalten, Beschaffung etc.)
  • Die organisatorischen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen werden ausreichend bereitgestellt.
  • Es wird die Lenkungsgruppe zur Begleitung des Umsetzungsprozesses fortgeführt.
  • Es wird ein jährliches Klimaschutzcontrolling eingeführt.
  • Mindestens THG-Einsparung von 3%/a in den kommunalen Liegenschaften

Handlungsstrategien zur Energieerzeugung und Versorgung

  • Der Ausbau der Photovoltaik wird vorangetrieben und Bürger und Unternehmen dabei unterstützt, insbesondere die Dachflächenpotenziale auszuschöpfen. Auch Freiflächenanlagen können lage- und situationsabhängig entwickelt werden und einen Beitrag zur THG-Minderung leisten.
  • Ziel bis 2035: 50%ige Erhöhung der bisherigen Ausbaurate > Ziel 2035: 990 Dachanlagen (2010: 85 Anlagen / 2018: 228 Anlagen)
  • Der Ausbau der Windenergie wird unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen unterstützt
  • Die Umstellung von fossilen auf regenerative Energien bei der Wärmeversorgung wird im Rahmen der kommunalen Handlungsmöglichkeiten insbesondere durch Information und Beratung unterstützt. Ziel bis 2035 ist die Halbierung des Ölverbrauchs. 


Handlungsstrategien zur Energieeffizienz in Privathaushalten und im Gewerbe

  • Die Stadt strebt die Verdoppelung der Sanierungsquote im privaten Gebäudebestand auf 2 % bis zum Jahr 2035 an und unterstützt durch den Ausbau des Informations- und Beratungsangebote.
  • Realisierung von bis zu 6% des im Klimaschutzkonzept ausgewiesenen Minderungspotenzials zur rationellen Energieverwendung sowie Energieeffizienzsteigerung Im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung

Handlungsstrategien zur Mobilität

  • Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und Erhöhung der Nutzung des Fahrrads im Alltagsverkehr
  • Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Schienenpersonennahverkehr (SPNV) werden gesteigert.
  • Gleichberechtigte Teilhabe an Mobilität für alle Bürger

Handlungsstrategie zur Klimaanpassung

  • Die Stadt Kierspe ergreift aktiv Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und unterstützt die Bürger bei der Umsetzung eigener Anpassungsmaßnahmen.

Langfristige Zielsetzung der Stadt Kierspe für das Jahr 2050

  • Die Stadt Kierspe unterstützt gemäß den lokalen Potenzialen bei der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung: Langfristige Reduzierung von 95 % der CO2-Emissionen bis 2050


Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Mit der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes wurde die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen beauftragt.

Das integrierte Klimaschutzkonzept können Sie sich hier herunterladen.

Wirtschaftswegenetzkonzept
Wirtschaftswegenetzkonzept

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf diesen Seiten über den Stand zur Entwicklung des ländlichen Wegenetzkonzeptes informieren

Im Auftrag der Stadt Kierspe hat ein Projektteam der Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH aus Enger ein ländliches Wegenetzkonzept für den Außenbereich des gesamten Stadtgebietes erarbeitet.
Ländliche Wege unterliegen einer vielfältigen Nutzung und erfüllen somit verschiedene Funktionen und Aufgaben. Auch Natur und Landschaftselemente sind zu berücksichtigen. Ihre Bedeutung hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Längst ist nicht mehr nur landwirtschaftlicher Verkehr im Außenbereich unterwegs. Die Wege erschließen einzelne Wohnhäuser und werden für die wachsendenden Freizeitaktivitäten im Bereich Tourismus von Radfahrern, Wanderern oder Reitern genutzt.
Ziel des Konzeptes ist es, ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wegenetz zu erhalten, das die Interessen der unterschiedlichen Nutzergruppen berücksichtigt und der Entwicklung des gemeindlichen Freiraumes dient.

Die Erstellung des Wegenetzkonzeptes wurde gem. den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung sowohl mit EU-Mitteln als auch mit Haushaltsmitteln des Landes und des Bundes gefördert. Die genauen Richtlinien können Sie hier einsehen.

Die Erarbeitung des ländlichen Wegenetzkonzeptes erfolgte in zwei Stufen. Zuerst mussten alle Wegeabschnitte erfasst und ihr IST-Zustand analysiert werden. Danach wurde das SOLL-Konzept in einem mehrstufigen gemeinsamen Abstimmungsprozess mit der Projektgruppe entwickelt.
Im Rahmen der Bestandsdatenerfassung wurde die Netzstruktur im Mai und Juni durch einen Straßenbautechniker fachlich begutachtet.

Das Ergebnis des SOLL-Konzeptes ist in den folgenden Plänen dargestellt.
Sie finden darin die Einstufung der Wegeabschnitte in die Wegekategorien A bis I. Zusätzlich sind in einem weiteren Plansatz die Handlungsempfehlungen und Priorisierungen der empfohlenen Maßnahmen enthalten.
Sie können sich die Pläne herunterladen und im Detail ansehen.



Für die Zusendung von Anregungen und Hinweisen steht Ihnen bis zum 10.10.20. folgende Mail-Adresse des bearbeitenden Ingenieurbüros zur Verfügung:

WNKKrspbckrmnn-frtzd


Pläne zum Download

zukünftige Wegenetzkategorien
Nordwest
Nordost
Südost
Südwest

Handlungsempfehlungen und Priorisierung
Nordwest
Nordost
Südost
Südwest


Der Leitfaden zur Erarbeitung ländlicher Wegekonzepte des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW erläutert die Kategorisierung wie folgt:

  • Kategorie A
    klassifiziertes Straßennetz inkl. Gemeindestraßen; maßgebliches Verkehrsmittel: allgemeiner KFZ-Verkehr
  • Kategorie B
    Multifunktionale Wege, d.h. für den Radverkehr, land- und forstwirtschaftlichen (luf) Verkehr und / oder den eingeschränkten KFZ-Verkehr sowie den Radverkehr; Maßgebliche Funktion: Sicherung kleinräumiger Verbindungen und Erschließung; maßgebliche Verkehrsmittel: Radverkehr, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr, Anliegerverkehr; Indizien für diese Kategorie-Einteilung: regelmäßig angefahrene Ziele im Außenbereich, z.B. land- und forstwirtschaftlich Betriebe, öffentliche Ver- und Entsorgungsanlagen, touristische Ziele etc. zusätzlich alle Radrouten/-wege (Verbindungswege gem. RLW)
  • Kategorie C
    Wege zur Sicherstellung land- und forstwirtschaftlich Verbindungen oder Erschließung ganzer Bewirtschaftungsblöcke; maßgeblicher Verkehr: land- und forstwirtschaftlicher Verkehr (Hauptwirtschaftswege oder Wirtschaftswege gem. RLW)
  • Kategorie D
    Untergeordnete Wege mit Bedeutung für Fußgänger, d.h. Wege, die grundsätzlich der Erschließungssicherung von kleineren Feldblöcken dienen oder dienen könnten und über die regelmäßig Fußgänger laufen oder Wanderrouten; maßgeblicher Verkehr: Fußgänger u. land- und forstwirtschaftlicher Verkehr (Wirtschaftswege gem. RLW)
  • Kategorie E
    Wege mit untergeordneter Erschließungsfunktion, z.B. zu kleineren Feldblöcken für einzelne Anlieger, kein unmittelbares öffentliches Interesse; maßgebliches Verkehrsmittel: land- und forstwirtschaftlicher Verkehr (Wirtschaftswege gem. RLW)
  • Kategorie F
    Erschließungswege, die Einzelinteressen dienen; alle Verkehrsarten, aber nur in geringer Menge, z.B. Zufahrten zu einzeln gelegenen Wohnhäusern ohne land- und forstwirtschaftliche Bedeutung, Windkraftanlagen, Scheunen etc.
  • Kategorie G
    im Netzzusammenhang weniger wichtige Wege, die ausschließlich der Feinverteilung innerhalb eines Feldblocks dienen oder zur Gewährleistung einer funktionierenden Verbindung bzw. Erschließung von geringer oder keiner Bedeutung sind.
  • Kategorie H
    nicht mehr vorhandene oder genutzte Wege
  • Kategorie I
    reine Fuß-, Reit- bzw. Radwege, die als selbständige Wege für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr nicht nutzbar sind (sonstige Wege gem. RLW)



Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Heidemann.

Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl

Hat unser Dorf noch Zukunft?
Auch in Rönsahl macht sich der demografische Wandel im ländlichen Raum bemerkbar.  Für die Erhaltung und Gestaltung des ländlichen Charakters und zur Verbesserung der Lebensqualität in Rönsahl wurde im Zeitraum September 2017 und März 2018 unter reger Bürgerbeteiligung ein Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) erstellt. Der Beschluss zur Offenlegung des Konzeptes wurde im September 2018 durch den Rat der Stadt Kierspe gefasst.

In den verschiedenen Bürgerforen, die zur Erarbeitung des DIEK stattgefunden haben, wurden die Probleme in Rönsahl herausgearbeitet. Dazu gehören viele leerstehende Gebäude insbesondere im Ortskern, fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich genauso wie in zu vermietenden Wohnungen, Abwanderung des Einzelhandels bzw. Geschäftsaufgabe wegen fehlender Nachfolge, schlechte ÖPNV-Verbindungen, insbesondere am Wochenende, keine Treffpunkte für junge Leute oder auch ältere Menschen, wenig Freizeitangebote und im Bereich Naherholung und Tourismus fehlen Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeitangebote. Hinzu kommt zurzeit noch die teilweise unzureichende Breitbandversorgung. 

Ziel des Konzeptes ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, die dafür sorgen, dass die jungen Menschen, die jetzt noch im Dorf wohnen, auch dort wohnen bleiben und es auch für neue Bürger attraktiv zu machen. 

Das DIEK bringt nun folgende Maßnahmen in Kurzfassung mit sich: 

  • Umgestaltung und Erhalt eines funktionalen Ortskerns mit attraktiver Aufenthaltsqualität für Jung und Alt
  • Lösungsansatz für die leerstehenden Gebäude und Vermeidung weiterer Leerstände
  • Ausbau von Wohnangeboten für junge Menschen und Senioren sowie Barrierefreiheit
  • Erhalt und Weiterentwicklung eines attraktiven gesellschaftlichen Lebens mit entsprechender Kultur- und Freizeitangebote für Jung und Alt
  • Gewinnung von neuen Mitbürgern, Ansiedlung junger Familien
  • Sicherung und gegebenenfalls Erweiterung des Nahversorgungsnetzes im Ort
  • Vermeidung von Versorgungslücken in der medizinischen Versorgung
  • Sicherstellung von Mobilitätsangeboten, auch hin zu ergänzenden Versorgungsstrukturen Richtung Kierspe und ins benachbarte Oberbergische
  • Optimierung der Beschilderung, attraktive Sitzoptionen und Fahrradinfrastruktur
  • Schaffung neuer Übernachtungsmöglichkeiten
  • Weiterer Ausbau der Breitbandversorgung
  • Nachhaltige Ortsentwicklung durch Bestandserhaltung und –umbau


Diese Punkte sollen die Grundlage für folgende Entwicklungsziele sein:

Rönsahl 2030 ist ein familienfreundlicher und generationengerechter Wohnstandort mit attraktiven Freizeitangeboten für Jung und Alt. Ein Ort mit ländlichem Charme, der gute Versorgungs- und Mobilitätsangebote bietet und ein attraktiver Standort sowohl für Gewerbetreibende als auch für Naherholungssuchende mitten zwischen Märkischem Sauerland und Bergischem Land. Rönsahl 2030 steht für eine hohe Lebensqualität, einen ressourcenbewussten Umgang mit der Umwelt und einer Verbindung von Tradition und Moderne. 

Den gesamten DIEK können Sie hier herunterladen.

Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe
Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe

Sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Kierspe zufrieden? Die Stadt Kierspe war es nicht. Daher hat die Stadt 2009 ein Einzelhandelskonzept in Auftrag gegeben. Einige dargestellte Probleme sind inzwischen sicherlich behoben, der Großteil der dargestellten Schwierigkeiten ist aber immer noch aktuell. Daher ist es nach wie vor Ziel, die im Konzept erarbeiteten Lösungsansätze umzusetzen.

Ein Schwerpunkt der Untersuchung war die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Stadtgebiet. Die Einzelhändler in Kierspe haben sich dem regionalen Wettbewerb zu stellen. Das Konzept vergleicht die Einkaufsmöglichkeiten der Nachbarstädte mit den Angeboten in Kierspe.

Weiterhin beschäftigte sich das Einzelhandelskonzept unter anderem mit Lösungsansätzen für folgende Fragen:

  • Wie ist die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Einzelhandel der Stadt Kierspe zu bewerten? In welchen Warengruppen liegen Gestaltungsspielräume für den Kiersper Einzelhandel vor?
  • Wie ist die regionale Wettbewerbssituation der Stadt zu beurteilen?
  • Welche städtebaulichen Entwicklungsstrategien sind zur Absicherung und Steigerung der Angebotsqualität des Einzelhandels in Kierspe zu verfolgen?
  • Wie kann die ‚Mitte‘ in Kierspe weiterentwickelt werden?
  • Welche Maßnahmenvorschläge können zur Wettbewerbssteigerung des Kiersper Einzelhandels entwickelt werden?
  • Wie kann die Nahversorgung in den Ortsteilen Kierspe-Dorf, Kierspe-Bahnhof und Rönsahl nachhaltig abgesichert werden?


Das Einzelhandelskonzept können Sie sich hier herunterladen.

Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"
Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"

"Tourismus, Freizeit- und Naherholungsangebote stellen wichtige Wirtschaftsfaktoren dar, sie fördern das Wachstum der Region und bieten Chancen für die physische und psychische Balance der Menschen, die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und neue Einnahmequellen."

Diese und ähnliche Aussagen finden sich im Regionalen Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (RIEHK). Die vier Volmetalkommunen Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle haben nun ein Freizeit- und Tourismuskonzept für das Obere Volmetal erarbeitet und den Fachausschüssen vorgestellt.

Es enthält eine umfangreiche Analyse der bestehenden Freizeit- und Tourismusstrukturen "Oben an der Volme" und darauf aufbauend eine ausgewogene und praxisnahe Handlungsempfehlung an Politik und Verwaltung für die zukünftige Tourismusarbeit der Städte Meinerzhagen, Kierspe und Halver sowie der Gemeinde Schalksmühle.

Nach der Kommunalwahl werden die neu zusammengesetzten Fachausschüsse auf der Basis dieses Konzeptes auch in gemeinsamen Sitzungen über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur touristischen Weiterentwicklung des Oberen Volmetals beraten.

Das Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme" können Sie sich hier herunterladen.

Integriertes Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept zur Bewerbung für die REGIONALE 2025
Integriertes Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept zur Bewerbung für die REGIONALE 2025

Das Integriertes Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept (IRHZ) für die Region OadV ist da. Es wurde unter dem prägnanten Projekt-Titel „5G*meinden bauen ihr Netz der Zukunft“ für die erste Qualifizierungsstufe der REGIONALE 2025 eingereicht. Unter einem Dach sind im Integrierten Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept (IRHZ) zahlreiche Maßnahmen versammelt, deren Grundlage Ihre Ideen bilden.

Das Konzept können Sie sich hier (Größe: 60 MB) herunterladen. 

Lärmaktionsplanung
Lärmaktionsplanung

Das Land sammelt Informationen über die Lärmbelastung seiner Bürger. Aus diesem Grund wurden die Städte dazu verpflichtet, ihren Einwohnern die Möglichkeit zu geben, sich zur Lärmbelastung zu melden. Allerdings hat das Land bereits eine Auflistung von Straßen erstellt, die in Kierspe besonders lärmbelastet sind. Das sind die Kölnerstraße, die Friedrich-Ebert-Straße sowie die Volmestraße (B 54). Diese Straßen sind sogar mit allen betroffenen Hausnummern und den Wohneinheiten, die sich hinter diesen Nummern verbergen, aufgelistet.

Alle Informationen über die Lärmaktionsplanung finden Sie in den folgenden PDF-Dokumenten:

Bericht über die Lärmaktionsplanung 

Im Mai 2016 hatten Einwohner von Kierspe die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Bei der Stadt Kierspe sind folgende Stellungsnahmen eingegangen.

Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept
Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept

Das obere Volmetal mit den Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle hat sich zum Ziel gesetzt, über ein Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept - RIEHK - eine gemeinsame, nachhaltige Entwicklungsstrategie zu formulieren und in den kommenden ca. 10 Jahren zu verfolgen.

Die Region ist „nah dran - und trotzdem weit weg“. Das betrifft die Infrastruktur mit der Autobahn 45 und der Eisenbahn, die sie nurmehr an den Rändern erreicht, die Lage zu den Ballungsräumen (Ruhrgebiet, Rheinschiene, Rhein-Main), aber auch das Bewusstsein der Bevölkerung. Ein positives Image und einen vertretbaren Bekanntheitsgrad kann der Raum Oben an der Volme nicht aufweisen. Dabei besitzt die Region nicht nur eindrucksvolle Landschaftsräume, die sie besonders zur Naherholung prädestinieren, sondern sie ist eine Wiege der Eisenindustrie mit vielen herausragenden baulichen Zeugen. Trotz des gewaltigen Strukturwandels sind in der Region auch heute noch viele innovative Betriebe der Metallindustrie, des Maschinenbaus und der Elektrotechnik tätig. Die vier Kommunen bieten ein anerkennenswert umfassendes Angebot an Schulen und Kindertagesstätten an. Der demografische Wandel schlägt jedoch durch. Die Bevölkerung nimmt (zum Teil gravierend) ab, sie wird erheblich älter, die Region verzeichnet deutlich mehr Fort- als Zuzüge, die Personenzahl mit Migrationshintergrund nimmt anteilig zu usw. Die Auslastung der sozialen Infrastruktur und der Schulen wird geringer, die Probleme werden dagegen größer. Die Grafik auf der nächsten Seite zeigt die Abhängigkeiten der einzelnen Entwicklungskriterien in der Region auf.
Deutlich wird, die isolierte Behandlung von Einzelsymptomen löst die umfassende Problemlage, in der sich die Region befindet, nicht. Notwendig ist ein integrierter Ansatz, der möglichst viele Handlungsfelder parallel bearbeitet und miteinander verknüpft. Gelingt dies, werden sich die positiven Tendenzen gegenseitig befruchten und einen aktiven Entwicklungsprozess auslösen. Können die Bevölkerung, die Wirtschaft und auch fernere Verbündete mitgenommen werden, wird ein Aufbruch initiiert und verstetigt.

Kurzum: Vier Kommunen, eine Region, mit umfassendem Potenzial, das eine Aktivierung erfordert - es besteht dringender Handlungsbedarf.

Das regionale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept finden Sie hier (Größe: 43,2 MB).

Spielstättenkonzept
Spielstättenkonzept

Kierspe hat ein Spielstättenkonzept erarbeitet, das durch den Rat der Stadt am 24.05.2011 beschlossen wurde.

Das Spielstättenkonzept untersucht das Stadtgebiet nach Gebieten in denen Spielhallen nicht zugelassen werden sollen, da sie dort zu negativen Entwicklungen für das Umfeld führen können. Dabei ist zu beachten, dass für den Ausschluss von Vergnügungsstätten „besondere städtebauliche Gründe“ vorliegen müssen. Eine gesellschaftliche Bewertung wie z.B. die Gefahr der Spielsucht oder der allgemeine Jugendschutz darf hierbei nicht erfolgen.

Lediglich durch ein gesamtstädtisches Konzept kann allgemein nachvollziehbar und überprüfbar dargestellt werden, auf welcher städtebaulichen Grundlage der Ausschluss oder die Zulassung von Spielstätten erfolgt; Grundsatz sollte dabei sein einen unkontrollierten Wildwuchs an Spielstätten im Gemeindegebiet zu verhindern.

Das Spielstättenkonzept können sie hier herunterladen. 

 
 
Integriertes Klimaschutzkonzept
Integriertes Klimaschutzkonzept

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Kierspe ist fertig. In der Vergangenheit konnten Sie unter anderem Vorschläge zum Klimaschutz in Kierspe auf einer interaktiven Ideenkarte machen. Ihre Ideen wurden ausgewertet und zielgerichtet in den kommunalen Klimaschutzprozess aufgenommen.

Die Festlegung der lokalen Klimaschutzziele erfolgt mit der offiziellen Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes durch den Rat der Stadt Kierspe:

Treibhausgasminderungsziel bis 2035

  • THG-Minderung auf Basis der Konzept-Minderung zzgl. Einsparung gemäß Trendszenario


Handlungsstrategie Kommune

  • Die Stadtverwaltung übernimmt eine aktive Vorbildrolle (eigene Liegenschaften, Mobilitätsverhalten, Nutzerverhalten, Beschaffung etc.)
  • Die organisatorischen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen werden ausreichend bereitgestellt.
  • Es wird die Lenkungsgruppe zur Begleitung des Umsetzungsprozesses fortgeführt.
  • Es wird ein jährliches Klimaschutzcontrolling eingeführt.
  • Mindestens THG-Einsparung von 3%/a in den kommunalen Liegenschaften

Handlungsstrategien zur Energieerzeugung und Versorgung

  • Der Ausbau der Photovoltaik wird vorangetrieben und Bürger und Unternehmen dabei unterstützt, insbesondere die Dachflächenpotenziale auszuschöpfen. Auch Freiflächenanlagen können lage- und situationsabhängig entwickelt werden und einen Beitrag zur THG-Minderung leisten.
  • Ziel bis 2035: 50%ige Erhöhung der bisherigen Ausbaurate > Ziel 2035: 990 Dachanlagen (2010: 85 Anlagen / 2018: 228 Anlagen)
  • Der Ausbau der Windenergie wird unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen unterstützt
  • Die Umstellung von fossilen auf regenerative Energien bei der Wärmeversorgung wird im Rahmen der kommunalen Handlungsmöglichkeiten insbesondere durch Information und Beratung unterstützt. Ziel bis 2035 ist die Halbierung des Ölverbrauchs. 


Handlungsstrategien zur Energieeffizienz in Privathaushalten und im Gewerbe

  • Die Stadt strebt die Verdoppelung der Sanierungsquote im privaten Gebäudebestand auf 2 % bis zum Jahr 2035 an und unterstützt durch den Ausbau des Informations- und Beratungsangebote.
  • Realisierung von bis zu 6% des im Klimaschutzkonzept ausgewiesenen Minderungspotenzials zur rationellen Energieverwendung sowie Energieeffizienzsteigerung Im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung

Handlungsstrategien zur Mobilität

  • Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und Erhöhung der Nutzung des Fahrrads im Alltagsverkehr
  • Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Schienenpersonennahverkehr (SPNV) werden gesteigert.
  • Gleichberechtigte Teilhabe an Mobilität für alle Bürger

Handlungsstrategie zur Klimaanpassung

  • Die Stadt Kierspe ergreift aktiv Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und unterstützt die Bürger bei der Umsetzung eigener Anpassungsmaßnahmen.

Langfristige Zielsetzung der Stadt Kierspe für das Jahr 2050

  • Die Stadt Kierspe unterstützt gemäß den lokalen Potenzialen bei der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung: Langfristige Reduzierung von 95 % der CO2-Emissionen bis 2050


Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Mit der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes wurde die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen beauftragt.

Das integrierte Klimaschutzkonzept können Sie sich hier herunterladen.

1
Wirtschaftswegenetzkonzept
Wirtschaftswegenetzkonzept

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf diesen Seiten über den Stand zur Entwicklung des ländlichen Wegenetzkonzeptes informieren

Im Auftrag der Stadt Kierspe hat ein Projektteam der Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH aus Enger ein ländliches Wegenetzkonzept für den Außenbereich des gesamten Stadtgebietes erarbeitet.
Ländliche Wege unterliegen einer vielfältigen Nutzung und erfüllen somit verschiedene Funktionen und Aufgaben. Auch Natur und Landschaftselemente sind zu berücksichtigen. Ihre Bedeutung hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Längst ist nicht mehr nur landwirtschaftlicher Verkehr im Außenbereich unterwegs. Die Wege erschließen einzelne Wohnhäuser und werden für die wachsendenden Freizeitaktivitäten im Bereich Tourismus von Radfahrern, Wanderern oder Reitern genutzt.
Ziel des Konzeptes ist es, ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wegenetz zu erhalten, das die Interessen der unterschiedlichen Nutzergruppen berücksichtigt und der Entwicklung des gemeindlichen Freiraumes dient.

Die Erstellung des Wegenetzkonzeptes wurde gem. den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung sowohl mit EU-Mitteln als auch mit Haushaltsmitteln des Landes und des Bundes gefördert. Die genauen Richtlinien können Sie hier einsehen.

Die Erarbeitung des ländlichen Wegenetzkonzeptes erfolgte in zwei Stufen. Zuerst mussten alle Wegeabschnitte erfasst und ihr IST-Zustand analysiert werden. Danach wurde das SOLL-Konzept in einem mehrstufigen gemeinsamen Abstimmungsprozess mit der Projektgruppe entwickelt.
Im Rahmen der Bestandsdatenerfassung wurde die Netzstruktur im Mai und Juni durch einen Straßenbautechniker fachlich begutachtet.

Das Ergebnis des SOLL-Konzeptes ist in den folgenden Plänen dargestellt.
Sie finden darin die Einstufung der Wegeabschnitte in die Wegekategorien A bis I. Zusätzlich sind in einem weiteren Plansatz die Handlungsempfehlungen und Priorisierungen der empfohlenen Maßnahmen enthalten.
Sie können sich die Pläne herunterladen und im Detail ansehen.



Für die Zusendung von Anregungen und Hinweisen steht Ihnen bis zum 10.10.20. folgende Mail-Adresse des bearbeitenden Ingenieurbüros zur Verfügung:

WNKKrspbckrmnn-frtzd


Pläne zum Download

zukünftige Wegenetzkategorien
Nordwest
Nordost
Südost
Südwest

Handlungsempfehlungen und Priorisierung
Nordwest
Nordost
Südost
Südwest


Der Leitfaden zur Erarbeitung ländlicher Wegekonzepte des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW erläutert die Kategorisierung wie folgt:

  • Kategorie A
    klassifiziertes Straßennetz inkl. Gemeindestraßen; maßgebliches Verkehrsmittel: allgemeiner KFZ-Verkehr
  • Kategorie B
    Multifunktionale Wege, d.h. für den Radverkehr, land- und forstwirtschaftlichen (luf) Verkehr und / oder den eingeschränkten KFZ-Verkehr sowie den Radverkehr; Maßgebliche Funktion: Sicherung kleinräumiger Verbindungen und Erschließung; maßgebliche Verkehrsmittel: Radverkehr, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr, Anliegerverkehr; Indizien für diese Kategorie-Einteilung: regelmäßig angefahrene Ziele im Außenbereich, z.B. land- und forstwirtschaftlich Betriebe, öffentliche Ver- und Entsorgungsanlagen, touristische Ziele etc. zusätzlich alle Radrouten/-wege (Verbindungswege gem. RLW)
  • Kategorie C
    Wege zur Sicherstellung land- und forstwirtschaftlich Verbindungen oder Erschließung ganzer Bewirtschaftungsblöcke; maßgeblicher Verkehr: land- und forstwirtschaftlicher Verkehr (Hauptwirtschaftswege oder Wirtschaftswege gem. RLW)
  • Kategorie D
    Untergeordnete Wege mit Bedeutung für Fußgänger, d.h. Wege, die grundsätzlich der Erschließungssicherung von kleineren Feldblöcken dienen oder dienen könnten und über die regelmäßig Fußgänger laufen oder Wanderrouten; maßgeblicher Verkehr: Fußgänger u. land- und forstwirtschaftlicher Verkehr (Wirtschaftswege gem. RLW)
  • Kategorie E
    Wege mit untergeordneter Erschließungsfunktion, z.B. zu kleineren Feldblöcken für einzelne Anlieger, kein unmittelbares öffentliches Interesse; maßgebliches Verkehrsmittel: land- und forstwirtschaftlicher Verkehr (Wirtschaftswege gem. RLW)
  • Kategorie F
    Erschließungswege, die Einzelinteressen dienen; alle Verkehrsarten, aber nur in geringer Menge, z.B. Zufahrten zu einzeln gelegenen Wohnhäusern ohne land- und forstwirtschaftliche Bedeutung, Windkraftanlagen, Scheunen etc.
  • Kategorie G
    im Netzzusammenhang weniger wichtige Wege, die ausschließlich der Feinverteilung innerhalb eines Feldblocks dienen oder zur Gewährleistung einer funktionierenden Verbindung bzw. Erschließung von geringer oder keiner Bedeutung sind.
  • Kategorie H
    nicht mehr vorhandene oder genutzte Wege
  • Kategorie I
    reine Fuß-, Reit- bzw. Radwege, die als selbständige Wege für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr nicht nutzbar sind (sonstige Wege gem. RLW)



Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Heidemann.

2
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl

Hat unser Dorf noch Zukunft?
Auch in Rönsahl macht sich der demografische Wandel im ländlichen Raum bemerkbar.  Für die Erhaltung und Gestaltung des ländlichen Charakters und zur Verbesserung der Lebensqualität in Rönsahl wurde im Zeitraum September 2017 und März 2018 unter reger Bürgerbeteiligung ein Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) erstellt. Der Beschluss zur Offenlegung des Konzeptes wurde im September 2018 durch den Rat der Stadt Kierspe gefasst.

In den verschiedenen Bürgerforen, die zur Erarbeitung des DIEK stattgefunden haben, wurden die Probleme in Rönsahl herausgearbeitet. Dazu gehören viele leerstehende Gebäude insbesondere im Ortskern, fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich genauso wie in zu vermietenden Wohnungen, Abwanderung des Einzelhandels bzw. Geschäftsaufgabe wegen fehlender Nachfolge, schlechte ÖPNV-Verbindungen, insbesondere am Wochenende, keine Treffpunkte für junge Leute oder auch ältere Menschen, wenig Freizeitangebote und im Bereich Naherholung und Tourismus fehlen Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeitangebote. Hinzu kommt zurzeit noch die teilweise unzureichende Breitbandversorgung. 

Ziel des Konzeptes ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, die dafür sorgen, dass die jungen Menschen, die jetzt noch im Dorf wohnen, auch dort wohnen bleiben und es auch für neue Bürger attraktiv zu machen. 

Das DIEK bringt nun folgende Maßnahmen in Kurzfassung mit sich: 

  • Umgestaltung und Erhalt eines funktionalen Ortskerns mit attraktiver Aufenthaltsqualität für Jung und Alt
  • Lösungsansatz für die leerstehenden Gebäude und Vermeidung weiterer Leerstände
  • Ausbau von Wohnangeboten für junge Menschen und Senioren sowie Barrierefreiheit
  • Erhalt und Weiterentwicklung eines attraktiven gesellschaftlichen Lebens mit entsprechender Kultur- und Freizeitangebote für Jung und Alt
  • Gewinnung von neuen Mitbürgern, Ansiedlung junger Familien
  • Sicherung und gegebenenfalls Erweiterung des Nahversorgungsnetzes im Ort
  • Vermeidung von Versorgungslücken in der medizinischen Versorgung
  • Sicherstellung von Mobilitätsangeboten, auch hin zu ergänzenden Versorgungsstrukturen Richtung Kierspe und ins benachbarte Oberbergische
  • Optimierung der Beschilderung, attraktive Sitzoptionen und Fahrradinfrastruktur
  • Schaffung neuer Übernachtungsmöglichkeiten
  • Weiterer Ausbau der Breitbandversorgung
  • Nachhaltige Ortsentwicklung durch Bestandserhaltung und –umbau


Diese Punkte sollen die Grundlage für folgende Entwicklungsziele sein:

Rönsahl 2030 ist ein familienfreundlicher und generationengerechter Wohnstandort mit attraktiven Freizeitangeboten für Jung und Alt. Ein Ort mit ländlichem Charme, der gute Versorgungs- und Mobilitätsangebote bietet und ein attraktiver Standort sowohl für Gewerbetreibende als auch für Naherholungssuchende mitten zwischen Märkischem Sauerland und Bergischem Land. Rönsahl 2030 steht für eine hohe Lebensqualität, einen ressourcenbewussten Umgang mit der Umwelt und einer Verbindung von Tradition und Moderne. 

Den gesamten DIEK können Sie hier herunterladen.

3
Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe
Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe

Sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Kierspe zufrieden? Die Stadt Kierspe war es nicht. Daher hat die Stadt 2009 ein Einzelhandelskonzept in Auftrag gegeben. Einige dargestellte Probleme sind inzwischen sicherlich behoben, der Großteil der dargestellten Schwierigkeiten ist aber immer noch aktuell. Daher ist es nach wie vor Ziel, die im Konzept erarbeiteten Lösungsansätze umzusetzen.

Ein Schwerpunkt der Untersuchung war die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Stadtgebiet. Die Einzelhändler in Kierspe haben sich dem regionalen Wettbewerb zu stellen. Das Konzept vergleicht die Einkaufsmöglichkeiten der Nachbarstädte mit den Angeboten in Kierspe.

Weiterhin beschäftigte sich das Einzelhandelskonzept unter anderem mit Lösungsansätzen für folgende Fragen:

  • Wie ist die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Einzelhandel der Stadt Kierspe zu bewerten? In welchen Warengruppen liegen Gestaltungsspielräume für den Kiersper Einzelhandel vor?
  • Wie ist die regionale Wettbewerbssituation der Stadt zu beurteilen?
  • Welche städtebaulichen Entwicklungsstrategien sind zur Absicherung und Steigerung der Angebotsqualität des Einzelhandels in Kierspe zu verfolgen?
  • Wie kann die ‚Mitte‘ in Kierspe weiterentwickelt werden?
  • Welche Maßnahmenvorschläge können zur Wettbewerbssteigerung des Kiersper Einzelhandels entwickelt werden?
  • Wie kann die Nahversorgung in den Ortsteilen Kierspe-Dorf, Kierspe-Bahnhof und Rönsahl nachhaltig abgesichert werden?


Das Einzelhandelskonzept können Sie sich hier herunterladen.

4
Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"
Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"

"Tourismus, Freizeit- und Naherholungsangebote stellen wichtige Wirtschaftsfaktoren dar, sie fördern das Wachstum der Region und bieten Chancen für die physische und psychische Balance der Menschen, die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und neue Einnahmequellen."

Diese und ähnliche Aussagen finden sich im Regionalen Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (RIEHK). Die vier Volmetalkommunen Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle haben nun ein Freizeit- und Tourismuskonzept für das Obere Volmetal erarbeitet und den Fachausschüssen vorgestellt.

Es enthält eine umfangreiche Analyse der bestehenden Freizeit- und Tourismusstrukturen "Oben an der Volme" und darauf aufbauend eine ausgewogene und praxisnahe Handlungsempfehlung an Politik und Verwaltung für die zukünftige Tourismusarbeit der Städte Meinerzhagen, Kierspe und Halver sowie der Gemeinde Schalksmühle.

Nach der Kommunalwahl werden die neu zusammengesetzten Fachausschüsse auf der Basis dieses Konzeptes auch in gemeinsamen Sitzungen über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur touristischen Weiterentwicklung des Oberen Volmetals beraten.

Das Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme" können Sie sich hier herunterladen.

5
Integriertes Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept zur Bewerbung für die REGIONALE 2025
Integriertes Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept zur Bewerbung für die REGIONALE 2025

Das Integriertes Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept (IRHZ) für die Region OadV ist da. Es wurde unter dem prägnanten Projekt-Titel „5G*meinden bauen ihr Netz der Zukunft“ für die erste Qualifizierungsstufe der REGIONALE 2025 eingereicht. Unter einem Dach sind im Integrierten Rahmen-, Handlungs- und Zielkonzept (IRHZ) zahlreiche Maßnahmen versammelt, deren Grundlage Ihre Ideen bilden.

Das Konzept können Sie sich hier (Größe: 60 MB) herunterladen. 

6
Lärmaktionsplanung
Lärmaktionsplanung

Das Land sammelt Informationen über die Lärmbelastung seiner Bürger. Aus diesem Grund wurden die Städte dazu verpflichtet, ihren Einwohnern die Möglichkeit zu geben, sich zur Lärmbelastung zu melden. Allerdings hat das Land bereits eine Auflistung von Straßen erstellt, die in Kierspe besonders lärmbelastet sind. Das sind die Kölnerstraße, die Friedrich-Ebert-Straße sowie die Volmestraße (B 54). Diese Straßen sind sogar mit allen betroffenen Hausnummern und den Wohneinheiten, die sich hinter diesen Nummern verbergen, aufgelistet.

Alle Informationen über die Lärmaktionsplanung finden Sie in den folgenden PDF-Dokumenten:

Bericht über die Lärmaktionsplanung 

Im Mai 2016 hatten Einwohner von Kierspe die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Bei der Stadt Kierspe sind folgende Stellungsnahmen eingegangen.

7
Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept
Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept

Das obere Volmetal mit den Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle hat sich zum Ziel gesetzt, über ein Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept - RIEHK - eine gemeinsame, nachhaltige Entwicklungsstrategie zu formulieren und in den kommenden ca. 10 Jahren zu verfolgen.

Die Region ist „nah dran - und trotzdem weit weg“. Das betrifft die Infrastruktur mit der Autobahn 45 und der Eisenbahn, die sie nurmehr an den Rändern erreicht, die Lage zu den Ballungsräumen (Ruhrgebiet, Rheinschiene, Rhein-Main), aber auch das Bewusstsein der Bevölkerung. Ein positives Image und einen vertretbaren Bekanntheitsgrad kann der Raum Oben an der Volme nicht aufweisen. Dabei besitzt die Region nicht nur eindrucksvolle Landschaftsräume, die sie besonders zur Naherholung prädestinieren, sondern sie ist eine Wiege der Eisenindustrie mit vielen herausragenden baulichen Zeugen. Trotz des gewaltigen Strukturwandels sind in der Region auch heute noch viele innovative Betriebe der Metallindustrie, des Maschinenbaus und der Elektrotechnik tätig. Die vier Kommunen bieten ein anerkennenswert umfassendes Angebot an Schulen und Kindertagesstätten an. Der demografische Wandel schlägt jedoch durch. Die Bevölkerung nimmt (zum Teil gravierend) ab, sie wird erheblich älter, die Region verzeichnet deutlich mehr Fort- als Zuzüge, die Personenzahl mit Migrationshintergrund nimmt anteilig zu usw. Die Auslastung der sozialen Infrastruktur und der Schulen wird geringer, die Probleme werden dagegen größer. Die Grafik auf der nächsten Seite zeigt die Abhängigkeiten der einzelnen Entwicklungskriterien in der Region auf.
Deutlich wird, die isolierte Behandlung von Einzelsymptomen löst die umfassende Problemlage, in der sich die Region befindet, nicht. Notwendig ist ein integrierter Ansatz, der möglichst viele Handlungsfelder parallel bearbeitet und miteinander verknüpft. Gelingt dies, werden sich die positiven Tendenzen gegenseitig befruchten und einen aktiven Entwicklungsprozess auslösen. Können die Bevölkerung, die Wirtschaft und auch fernere Verbündete mitgenommen werden, wird ein Aufbruch initiiert und verstetigt.

Kurzum: Vier Kommunen, eine Region, mit umfassendem Potenzial, das eine Aktivierung erfordert - es besteht dringender Handlungsbedarf.

Das regionale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept finden Sie hier (Größe: 43,2 MB).

8
Spielstättenkonzept
Spielstättenkonzept

Kierspe hat ein Spielstättenkonzept erarbeitet, das durch den Rat der Stadt am 24.05.2011 beschlossen wurde.

Das Spielstättenkonzept untersucht das Stadtgebiet nach Gebieten in denen Spielhallen nicht zugelassen werden sollen, da sie dort zu negativen Entwicklungen für das Umfeld führen können. Dabei ist zu beachten, dass für den Ausschluss von Vergnügungsstätten „besondere städtebauliche Gründe“ vorliegen müssen. Eine gesellschaftliche Bewertung wie z.B. die Gefahr der Spielsucht oder der allgemeine Jugendschutz darf hierbei nicht erfolgen.

Lediglich durch ein gesamtstädtisches Konzept kann allgemein nachvollziehbar und überprüfbar dargestellt werden, auf welcher städtebaulichen Grundlage der Ausschluss oder die Zulassung von Spielstätten erfolgt; Grundsatz sollte dabei sein einen unkontrollierten Wildwuchs an Spielstätten im Gemeindegebiet zu verhindern.

Das Spielstättenkonzept können sie hier herunterladen. 

9
Ihre Ansprechpartner
 
Webcam

Werfen Sie einen Blick in den VolmeFreizeitPark!

Facebook

Besuchen Sie die Stadt Kierspe auf Facebook