Konzepte

Auf dieser Seite finden Sie einige Konzepte der Stadt Kierspe.

 
 
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl

Hat unser Dorf noch Zukunft?
Auch in Rönsahl macht sich der demografische Wandel im ländlichen Raum bemerkbar.  Für die Erhaltung und Gestaltung des ländlichen Charakters und zur Verbesserung der Lebensqualität in Rönsahl wurde im Zeitraum September 2017 und März 2018 unter reger Bürgerbeteiligung ein Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) erstellt. Der Beschluss zur Offenlegung des Konzeptes wurde im September 2018 durch den Rat der Stadt Kierspe gefasst.

In den verschiedenen Bürgerforen, die zur Erarbeitung des DIEK stattgefunden haben, wurden die Probleme in Rönsahl herausgearbeitet. Dazu gehören viele leerstehende Gebäude insbesondere im Ortskern, fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich genauso wie in zu vermietenden Wohnungen, Abwanderung des Einzelhandels bzw. Geschäftsaufgabe wegen fehlender Nachfolge, schlechte ÖPNV-Verbindungen, insbesondere am Wochenende, keine Treffpunkte für junge Leute oder auch ältere Menschen, wenig Freizeitangebote und im Bereich Naherholung und Tourismus fehlen Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeitangebote. Hinzu kommt zurzeit noch die teilweise unzureichende Breitbandversorgung. 

Ziel des Konzeptes ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, die dafür sorgen, dass die jungen Menschen, die jetzt noch im Dorf wohnen, auch dort wohnen bleiben und es auch für neue Bürger attraktiv zu machen. 

Das DIEK bringt nun folgende Maßnahmen in Kurzfassung mit sich: 

  • Umgestaltung und Erhalt eines funktionalen Ortskerns mit attraktiver Aufenthaltsqualität für Jung und Alt
  • Lösungsansatz für die leerstehenden Gebäude und Vermeidung weiterer Leerstände
  • Ausbau von Wohnangeboten für junge Menschen und Senioren sowie Barrierefreiheit
  • Erhalt und Weiterentwicklung eines attraktiven gesellschaftlichen Lebens mit entsprechender Kultur- und Freizeitangebote für Jung und Alt
  • Gewinnung von neuen Mitbürgern, Ansiedlung junger Familien
  • Sicherung und gegebenenfalls Erweiterung des Nahversorgungsnetzes im Ort
  • Vermeidung von Versorgungslücken in der medizinischen Versorgung
  • Sicherstellung von Mobilitätsangeboten, auch hin zu ergänzenden Versorgungsstrukturen Richtung Kierspe und ins benachbarte Oberbergische
  • Optimierung der Beschilderung, attraktive Sitzoptionen und Fahrradinfrastruktur
  • Schaffung neuer Übernachtungsmöglichkeiten
  • Weiterer Ausbau der Breitbandversorgung
  • Nachhaltige Ortsentwicklung durch Bestandserhaltung und –umbau


Diese Punkte sollen die Grundlage für folgende Entwicklungsziele sein:

Rönsahl 2030 ist ein familienfreundlicher und generationengerechter Wohnstandort mit attraktiven Freizeitangeboten für Jung und Alt. Ein Ort mit ländlichem Charme, der gute Versorgungs- und Mobilitätsangebote bietet und ein attraktiver Standort sowohl für Gewerbetreibende als auch für Naherholungssuchende mitten zwischen Märkischem Sauerland und Bergischem Land. Rönsahl 2030 steht für eine hohe Lebensqualität, einen ressourcenbewussten Umgang mit der Umwelt und einer Verbindung von Tradition und Moderne. 

Den gesamten DIEK können Sie hier herunterladen.

Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe
Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe

Sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Kierspe zufrieden? Die Stadt Kierspe war es nicht. Daher hat die Stadt 2009 ein Einzelhandelskonzept in Auftrag gegeben. Einige dargestellte Probleme sind inzwischen sicherlich behoben, der Großteil der dargestellten Schwierigkeiten ist aber immer noch aktuell. Daher ist es nach wie vor Ziel, die im Konzept erarbeiteten Lösungsansätze umzusetzen.

Ein Schwerpunkt der Untersuchung war die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Stadtgebiet. Die Einzelhändler in Kierspe haben sich dem regionalen Wettbewerb zu stellen. Das Konzept vergleicht die Einkaufsmöglichkeiten der Nachbarstädte mit den Angeboten in Kierspe.

Weiterhin beschäftigte sich das Einzelhandelskonzept unter anderem mit Lösungsansätzen für folgende Fragen:

  • Wie ist die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Einzelhandel der Stadt Kierspe zu bewerten? In welchen Warengruppen liegen Gestaltungsspielräume für den Kiersper Einzelhandel vor?
  • Wie ist die regionale Wettbewerbssituation der Stadt zu beurteilen?
  • Welche städtebaulichen Entwicklungsstrategien sind zur Absicherung und Steigerung der Angebotsqualität des Einzelhandels in Kierspe zu verfolgen?
  • Wie kann die ‚Mitte‘ in Kierspe weiterentwickelt werden?
  • Welche Maßnahmenvorschläge können zur Wettbewerbssteigerung des Kiersper Einzelhandels entwickelt werden?
  • Wie kann die Nahversorgung in den Ortsteilen Kierspe-Dorf, Kierspe-Bahnhof und Rönsahl nachhaltig abgesichert werden?


Das Einzelhandelskonzept können Sie sich hier herunterladen.

Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"
Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"

"Tourismus, Freizeit- und Naherholungsangebote stellen wichtige Wirtschaftsfaktoren dar, sie fördern das Wachstum der Region und bieten Chancen für die physische und psychische Balance der Menschen, die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und neue Einnahmequellen."

Diese und ähnliche Aussagen finden sich im Regionalen Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (RIEHK). Die vier Volmetalkommunen Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle haben nun ein Freizeit- und Tourismuskonzept für das Obere Volmetal erarbeitet und den Fachausschüssen vorgestellt.

Es enthält eine umfangreiche Analyse der bestehenden Freizeit- und Tourismusstrukturen "Oben an der Volme" und darauf aufbauend eine ausgewogene und praxisnahe Handlungsempfehlung an Politik und Verwaltung für die zukünftige Tourismusarbeit der Städte Meinerzhagen, Kierspe und Halver sowie der Gemeinde Schalksmühle.

Nach der Kommunalwahl werden die neu zusammengesetzten Fachausschüsse auf der Basis dieses Konzeptes auch in gemeinsamen Sitzungen über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur touristischen Weiterentwicklung des Oberen Volmetals beraten.

Das Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme" können Sie sich hier herunterladen.

Lärmaktionsplanung
Lärmaktionsplanung

Das Land sammelt Informationen über die Lärmbelastung seiner Bürger. Aus diesem Grund wurden die Städte dazu verpflichtet, ihren Einwohnern die Möglichkeit zu geben, sich zur Lärmbelastung zu melden. Allerdings hat das Land bereits eine Auflistung von Straßen erstellt, die in Kierspe besonders lärmbelastet sind. Das sind die Kölnerstraße, die Friedrich-Ebert-Straße sowie die Volmestraße (B 54). Diese Straßen sind sogar mit allen betroffenen Hausnummern und den Wohneinheiten, die sich hinter diesen Nummern verbergen, aufgelistet.

Alle Informationen über die Lärmaktionsplanung finden Sie in den folgenden PDF-Dokumenten:

Bericht über die Lärmaktionsplanung 

Im Mai 2016 hatten Einwohner von Kierspe die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Bei der Stadt Kierspe sind folgende Stellungsnahmen eingegangen.

Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept
Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept

Das obere Volmetal mit den Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle hat sich zum Ziel gesetzt, über ein Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept - RIEHK - eine gemeinsame, nachhaltige Entwicklungsstrategie zu formulieren und in den kommenden ca. 10 Jahren zu verfolgen.

Die Region ist „nah dran - und trotzdem weit weg“. Das betrifft die Infrastruktur mit der Autobahn 45 und der Eisenbahn, die sie nurmehr an den Rändern erreicht, die Lage zu den Ballungsräumen (Ruhrgebiet, Rheinschiene, Rhein-Main), aber auch das Bewusstsein der Bevölkerung. Ein positives Image und einen vertretbaren Bekanntheitsgrad kann der Raum Oben an der Volme nicht aufweisen. Dabei besitzt die Region nicht nur eindrucksvolle Landschaftsräume, die sie besonders zur Naherholung prädestinieren, sondern sie ist eine Wiege der Eisenindustrie mit vielen herausragenden baulichen Zeugen. Trotz des gewaltigen Strukturwandels sind in der Region auch heute noch viele innovative Betriebe der Metallindustrie, des Maschinenbaus und der Elektrotechnik tätig. Die vier Kommunen bieten ein anerkennenswert umfassendes Angebot an Schulen und Kindertagesstätten an. Der demografische Wandel schlägt jedoch durch. Die Bevölkerung nimmt (zum Teil gravierend) ab, sie wird erheblich älter, die Region verzeichnet deutlich mehr Fort- als Zuzüge, die Personenzahl mit Migrationshintergrund nimmt anteilig zu usw. Die Auslastung der sozialen Infrastruktur und der Schulen wird geringer, die Probleme werden dagegen größer. Die Grafik auf der nächsten Seite zeigt die Abhängigkeiten der einzelnen Entwicklungskriterien in der Region auf.
Deutlich wird, die isolierte Behandlung von Einzelsymptomen löst die umfassende Problemlage, in der sich die Region befindet, nicht. Notwendig ist ein integrierter Ansatz, der möglichst viele Handlungsfelder parallel bearbeitet und miteinander verknüpft. Gelingt dies, werden sich die positiven Tendenzen gegenseitig befruchten und einen aktiven Entwicklungsprozess auslösen. Können die Bevölkerung, die Wirtschaft und auch fernere Verbündete mitgenommen werden, wird ein Aufbruch initiiert und verstetigt.

Kurzum: Vier Kommunen, eine Region, mit umfassendem Potenzial, das eine Aktivierung erfordert - es besteht dringender Handlungsbedarf.

Das regionale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept finden Sie hier (Größe: 43,2 MB).

Spielstättenkonzept
Spielstättenkonzept

Kierspe hat ein Spielstättenkonzept erarbeitet, das durch den Rat der Stadt am 24.05.2011 beschlossen wurde.

Das Spielstättenkonzept untersucht das Stadtgebiet nach Gebieten in denen Spielhallen nicht zugelassen werden sollen, da sie dort zu negativen Entwicklungen für das Umfeld führen können. Dabei ist zu beachten, dass für den Ausschluss von Vergnügungsstätten „besondere städtebauliche Gründe“ vorliegen müssen. Eine gesellschaftliche Bewertung wie z.B. die Gefahr der Spielsucht oder der allgemeine Jugendschutz darf hierbei nicht erfolgen.

Lediglich durch ein gesamtstädtisches Konzept kann allgemein nachvollziehbar und überprüfbar dargestellt werden, auf welcher städtebaulichen Grundlage der Ausschluss oder die Zulassung von Spielstätten erfolgt; Grundsatz sollte dabei sein einen unkontrollierten Wildwuchs an Spielstätten im Gemeindegebiet zu verhindern.

Das Spielstättenkonzept können sie hier herunterladen. 

 
 
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl
Dorfinnenentwicklungskonzept Rönsahl

Hat unser Dorf noch Zukunft?
Auch in Rönsahl macht sich der demografische Wandel im ländlichen Raum bemerkbar.  Für die Erhaltung und Gestaltung des ländlichen Charakters und zur Verbesserung der Lebensqualität in Rönsahl wurde im Zeitraum September 2017 und März 2018 unter reger Bürgerbeteiligung ein Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) erstellt. Der Beschluss zur Offenlegung des Konzeptes wurde im September 2018 durch den Rat der Stadt Kierspe gefasst.

In den verschiedenen Bürgerforen, die zur Erarbeitung des DIEK stattgefunden haben, wurden die Probleme in Rönsahl herausgearbeitet. Dazu gehören viele leerstehende Gebäude insbesondere im Ortskern, fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich genauso wie in zu vermietenden Wohnungen, Abwanderung des Einzelhandels bzw. Geschäftsaufgabe wegen fehlender Nachfolge, schlechte ÖPNV-Verbindungen, insbesondere am Wochenende, keine Treffpunkte für junge Leute oder auch ältere Menschen, wenig Freizeitangebote und im Bereich Naherholung und Tourismus fehlen Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeitangebote. Hinzu kommt zurzeit noch die teilweise unzureichende Breitbandversorgung. 

Ziel des Konzeptes ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, die dafür sorgen, dass die jungen Menschen, die jetzt noch im Dorf wohnen, auch dort wohnen bleiben und es auch für neue Bürger attraktiv zu machen. 

Das DIEK bringt nun folgende Maßnahmen in Kurzfassung mit sich: 

  • Umgestaltung und Erhalt eines funktionalen Ortskerns mit attraktiver Aufenthaltsqualität für Jung und Alt
  • Lösungsansatz für die leerstehenden Gebäude und Vermeidung weiterer Leerstände
  • Ausbau von Wohnangeboten für junge Menschen und Senioren sowie Barrierefreiheit
  • Erhalt und Weiterentwicklung eines attraktiven gesellschaftlichen Lebens mit entsprechender Kultur- und Freizeitangebote für Jung und Alt
  • Gewinnung von neuen Mitbürgern, Ansiedlung junger Familien
  • Sicherung und gegebenenfalls Erweiterung des Nahversorgungsnetzes im Ort
  • Vermeidung von Versorgungslücken in der medizinischen Versorgung
  • Sicherstellung von Mobilitätsangeboten, auch hin zu ergänzenden Versorgungsstrukturen Richtung Kierspe und ins benachbarte Oberbergische
  • Optimierung der Beschilderung, attraktive Sitzoptionen und Fahrradinfrastruktur
  • Schaffung neuer Übernachtungsmöglichkeiten
  • Weiterer Ausbau der Breitbandversorgung
  • Nachhaltige Ortsentwicklung durch Bestandserhaltung und –umbau


Diese Punkte sollen die Grundlage für folgende Entwicklungsziele sein:

Rönsahl 2030 ist ein familienfreundlicher und generationengerechter Wohnstandort mit attraktiven Freizeitangeboten für Jung und Alt. Ein Ort mit ländlichem Charme, der gute Versorgungs- und Mobilitätsangebote bietet und ein attraktiver Standort sowohl für Gewerbetreibende als auch für Naherholungssuchende mitten zwischen Märkischem Sauerland und Bergischem Land. Rönsahl 2030 steht für eine hohe Lebensqualität, einen ressourcenbewussten Umgang mit der Umwelt und einer Verbindung von Tradition und Moderne. 

Den gesamten DIEK können Sie hier herunterladen.

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Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe
Einzelhandelskonzept der Stadt Kierspe

Sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten in Kierspe zufrieden? Die Stadt Kierspe war es nicht. Daher hat die Stadt 2009 ein Einzelhandelskonzept in Auftrag gegeben. Einige dargestellte Probleme sind inzwischen sicherlich behoben, der Großteil der dargestellten Schwierigkeiten ist aber immer noch aktuell. Daher ist es nach wie vor Ziel, die im Konzept erarbeiteten Lösungsansätze umzusetzen.

Ein Schwerpunkt der Untersuchung war die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Stadtgebiet. Die Einzelhändler in Kierspe haben sich dem regionalen Wettbewerb zu stellen. Das Konzept vergleicht die Einkaufsmöglichkeiten der Nachbarstädte mit den Angeboten in Kierspe.

Weiterhin beschäftigte sich das Einzelhandelskonzept unter anderem mit Lösungsansätzen für folgende Fragen:

  • Wie ist die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation im Einzelhandel der Stadt Kierspe zu bewerten? In welchen Warengruppen liegen Gestaltungsspielräume für den Kiersper Einzelhandel vor?
  • Wie ist die regionale Wettbewerbssituation der Stadt zu beurteilen?
  • Welche städtebaulichen Entwicklungsstrategien sind zur Absicherung und Steigerung der Angebotsqualität des Einzelhandels in Kierspe zu verfolgen?
  • Wie kann die ‚Mitte‘ in Kierspe weiterentwickelt werden?
  • Welche Maßnahmenvorschläge können zur Wettbewerbssteigerung des Kiersper Einzelhandels entwickelt werden?
  • Wie kann die Nahversorgung in den Ortsteilen Kierspe-Dorf, Kierspe-Bahnhof und Rönsahl nachhaltig abgesichert werden?


Das Einzelhandelskonzept können Sie sich hier herunterladen.

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Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"
Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme"

"Tourismus, Freizeit- und Naherholungsangebote stellen wichtige Wirtschaftsfaktoren dar, sie fördern das Wachstum der Region und bieten Chancen für die physische und psychische Balance der Menschen, die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und neue Einnahmequellen."

Diese und ähnliche Aussagen finden sich im Regionalen Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (RIEHK). Die vier Volmetalkommunen Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle haben nun ein Freizeit- und Tourismuskonzept für das Obere Volmetal erarbeitet und den Fachausschüssen vorgestellt.

Es enthält eine umfangreiche Analyse der bestehenden Freizeit- und Tourismusstrukturen "Oben an der Volme" und darauf aufbauend eine ausgewogene und praxisnahe Handlungsempfehlung an Politik und Verwaltung für die zukünftige Tourismusarbeit der Städte Meinerzhagen, Kierspe und Halver sowie der Gemeinde Schalksmühle.

Nach der Kommunalwahl werden die neu zusammengesetzten Fachausschüsse auf der Basis dieses Konzeptes auch in gemeinsamen Sitzungen über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur touristischen Weiterentwicklung des Oberen Volmetals beraten.

Das Freizeit- und Toruismuskonzept "Oben an der Volme" können Sie sich hier herunterladen.

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Lärmaktionsplanung
Lärmaktionsplanung

Das Land sammelt Informationen über die Lärmbelastung seiner Bürger. Aus diesem Grund wurden die Städte dazu verpflichtet, ihren Einwohnern die Möglichkeit zu geben, sich zur Lärmbelastung zu melden. Allerdings hat das Land bereits eine Auflistung von Straßen erstellt, die in Kierspe besonders lärmbelastet sind. Das sind die Kölnerstraße, die Friedrich-Ebert-Straße sowie die Volmestraße (B 54). Diese Straßen sind sogar mit allen betroffenen Hausnummern und den Wohneinheiten, die sich hinter diesen Nummern verbergen, aufgelistet.

Alle Informationen über die Lärmaktionsplanung finden Sie in den folgenden PDF-Dokumenten:

Bericht über die Lärmaktionsplanung 

Im Mai 2016 hatten Einwohner von Kierspe die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Bei der Stadt Kierspe sind folgende Stellungsnahmen eingegangen.

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Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept
Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept

Das obere Volmetal mit den Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle hat sich zum Ziel gesetzt, über ein Regionales Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept - RIEHK - eine gemeinsame, nachhaltige Entwicklungsstrategie zu formulieren und in den kommenden ca. 10 Jahren zu verfolgen.

Die Region ist „nah dran - und trotzdem weit weg“. Das betrifft die Infrastruktur mit der Autobahn 45 und der Eisenbahn, die sie nurmehr an den Rändern erreicht, die Lage zu den Ballungsräumen (Ruhrgebiet, Rheinschiene, Rhein-Main), aber auch das Bewusstsein der Bevölkerung. Ein positives Image und einen vertretbaren Bekanntheitsgrad kann der Raum Oben an der Volme nicht aufweisen. Dabei besitzt die Region nicht nur eindrucksvolle Landschaftsräume, die sie besonders zur Naherholung prädestinieren, sondern sie ist eine Wiege der Eisenindustrie mit vielen herausragenden baulichen Zeugen. Trotz des gewaltigen Strukturwandels sind in der Region auch heute noch viele innovative Betriebe der Metallindustrie, des Maschinenbaus und der Elektrotechnik tätig. Die vier Kommunen bieten ein anerkennenswert umfassendes Angebot an Schulen und Kindertagesstätten an. Der demografische Wandel schlägt jedoch durch. Die Bevölkerung nimmt (zum Teil gravierend) ab, sie wird erheblich älter, die Region verzeichnet deutlich mehr Fort- als Zuzüge, die Personenzahl mit Migrationshintergrund nimmt anteilig zu usw. Die Auslastung der sozialen Infrastruktur und der Schulen wird geringer, die Probleme werden dagegen größer. Die Grafik auf der nächsten Seite zeigt die Abhängigkeiten der einzelnen Entwicklungskriterien in der Region auf.
Deutlich wird, die isolierte Behandlung von Einzelsymptomen löst die umfassende Problemlage, in der sich die Region befindet, nicht. Notwendig ist ein integrierter Ansatz, der möglichst viele Handlungsfelder parallel bearbeitet und miteinander verknüpft. Gelingt dies, werden sich die positiven Tendenzen gegenseitig befruchten und einen aktiven Entwicklungsprozess auslösen. Können die Bevölkerung, die Wirtschaft und auch fernere Verbündete mitgenommen werden, wird ein Aufbruch initiiert und verstetigt.

Kurzum: Vier Kommunen, eine Region, mit umfassendem Potenzial, das eine Aktivierung erfordert - es besteht dringender Handlungsbedarf.

Das regionale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept finden Sie hier (Größe: 43,2 MB).

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Spielstättenkonzept
Spielstättenkonzept

Kierspe hat ein Spielstättenkonzept erarbeitet, das durch den Rat der Stadt am 24.05.2011 beschlossen wurde.

Das Spielstättenkonzept untersucht das Stadtgebiet nach Gebieten in denen Spielhallen nicht zugelassen werden sollen, da sie dort zu negativen Entwicklungen für das Umfeld führen können. Dabei ist zu beachten, dass für den Ausschluss von Vergnügungsstätten „besondere städtebauliche Gründe“ vorliegen müssen. Eine gesellschaftliche Bewertung wie z.B. die Gefahr der Spielsucht oder der allgemeine Jugendschutz darf hierbei nicht erfolgen.

Lediglich durch ein gesamtstädtisches Konzept kann allgemein nachvollziehbar und überprüfbar dargestellt werden, auf welcher städtebaulichen Grundlage der Ausschluss oder die Zulassung von Spielstätten erfolgt; Grundsatz sollte dabei sein einen unkontrollierten Wildwuchs an Spielstätten im Gemeindegebiet zu verhindern.

Das Spielstättenkonzept können sie hier herunterladen. 

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