Strukturelle Fördermaßnahmen

Die Stadt Kierspe hat sich gemeinsam mit den Kommunen Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle an Strukturförder- und Regionalentwicklungsprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Europäischen Union beteiligt.

Im September 2009 haben sich die vier "Oben an der Volme - Kommunen" erfolgreich um Fördermittel mit dem Regionale-Projekt "Oben an der Volme" beworben. Die „Regionale“ ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das alle drei Jahre einer ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Über die umgesetzten Maßnahmen und weitere Informationen über das Regionale-Projekt "Oben an der Volme" können Sie sich unter dem Tab "Regionale 2013" informieren.

Die Regionale 2013 ist jedoch nicht das einzige gemeinsame Projekt der vier Kommunen. Im Frühsommer 2015 erhielt die Stadt Kierspe gemeinsam mit den Kommunen Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle den Zuschlag als LEADER-Region!

LEADER ist ein Regionalentwicklungsprogramm der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ist als wichtigstes Förderinstrument für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums ein weiterer Antrieb für verschiedene Projekte zur Festigung der Lebensqualität. Weitere Informationen über LEADER finden Sie im Tab "LEADER".

Für eine Förderung in 2022 oder 2025 geht es nun in eine neue Runde. Unter dem Motto: „Digital – nachhaltig – authentisch“, der so genannten Südwestfalen-DNA war Südwestfalen gegen sechs weitere Bewerber-Regionen ins Rennen gegangen und hat neben weiteren Bewerbern den Zuschlag für eine erneute Förderung erhalten. Die ersten Informationen hierzu finden Sie unter dem Reiter "Südwestfalen-DNA".

Regionale 2013
LEADER
Südwestfalen-DNA

Die „Regionale“ ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das alle drei Jahre einer ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Angestrebt ist ein Investitionsvolumen in der Größenordnung von 120 Mio. €. Mit dem Instrument der Regionale sollen die Qualitäten und Eigenheiten einer Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben.

Ziel ist es, regionsspezifische Potenziale zu qualifizieren, zu vernetzen und zu vermarkten, mit innovativen Projekten Impulse für den ökonomischen Strukturwandel zu setzen, bürgerschaftliches und unternehmerisches Engagement für die Region zu stärken und neue Formen einer zukunftsorientierten, regionalen Zusammenarbeit zu erproben.

Südwestfalen erhielt Ende 2007 den Zuschlag zur Ausrichtung der Regionale 2013 unter dem Motto „Oben an der Volme“.

Die Finanznot in den Kommunen ist groß, der demografische Wandel führt zu Bevölkerungsrückgang und ein Fachkräftemangel droht. Dieser Situation wollen die Kommunen Kierspe, Meinerzhagen, Schalksmühle und Halver gemeinsam entgegenwirken.

Ziel des regionalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts ist es, das obere Volmetal als eine lebendige, urbane Region zukunftsfähig zu entwickeln. Dazu gehören insbesondere die

  • Bewältigung des demografischen Wandels
  • Wahrung und Steigerung der Lebensqualität 
  • Verbesserung der Mobilität 
  • Nachhaltige Siedlungsentwicklung
  • Erwirtschaftung der Zukunftsfähigkeit der Region.


Das regionale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (43,2 MB) können Sie sich hier herunterladen. Den Masterplan des Konzepts finden Sie hier.

Weitere Informationen über das Regionale-Projekt "Oben an der Volme" finden Sie auf der Internetseite der Südwestfalen-Agentur.

Nach der Verleihung des dritten Sterns am 29. März 2012 wurden die Fördermittel von rd. 65 Mio. € zur Verfügung gestellt und es konnte mit den Maßnahmen begonnen werden. Die einzelnen Projekte finden Sie hier:

Maßnahmen der Regionale 2013

"Art Volmetal"
"Art Volmetal"

Unter dem Begriff „Art Volmetal“ ist der Zusammenschluss von Kulturschaffenden der Region „Oben an der Volme“ zu verstehen, der über ein Kulturmanagement koordiniert wird. Insgesamt vier zum Teil architektonisch aussagestarke Gebäude sind in den vier Kommunen als Kulturstätten etabliert worden.

In Halver sind zwei unter Denkmalschutz stehende Schieferhäuser im Zusammenhang mit der Villa Wippermann zu einem sozio-kulturellen Zentrum umgebaut worden. Als "Häuser der Kultur" dienen sie als öffentliche Einrichtung dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region "Oben an der Volme" (Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle) und stehen den Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Vereinen sowie Künstlerinnen und Künstlern für Kultur, Freizeit und Kommunikation zur Verfügung.

In Kierspe ist der ehemalige "Brückenmarkt" als Standort für kulturelle Aktivitäten umgestaltet worden. Dort ist das Kreativzentrum Kierspe eingerichtet worden. In diesen Räumlichkeiten finden regelmäßig Ausstellungen und Begegnungscafés sowie das "Kino kreativ" statt.

Bis Juli 2016 war David Babin Kulturmanager der Region "Oben an der Volme". Seit August 2016 ist die Nachfolgerin, Frau Ulrike Tütemann, für das Kulturmanagement der Region "Oben an der Volme" und für die Organisation des Kulturfestivals "Art Volmetal" zuständig.

Belebung der Kölner Straße
Belebung der Kölner Straße

Eines der Ziele der Regionale 2013 war die Aktivierung der Stadtzentren, was für Kierspe insbesondere die Belebung der Kölner Straße bedeutete.

Für Kierspe hieß das Motto: Stadtteil Kierspe – Bahnhof „Total aktiv“, Chancen zur Revitalisierung wurden gesehen durch die Aktivierung der Bahn, der Qualifizierung des Bahnhofsumfelds und der Etablierung eines Kreativquartiers. Der Einzelhandel sollte durch zusätzliche Angebote für Arbeiten und Wohnen und der Aufwertung des Erscheinungsbilds von Gebäuden stabilisiert werden.

Der Stadtteil Bahnhof sollte als Kreativquartier wiederbelebt werden. Eine vorhandene rege Kunst- und Designszene – Vereine und Einzelpersonen – bilden dafür die Grundlage. Das Kreativquartier ist im alten Brückenmarkt entstanden und bietet in den Jahren 2013 bis 2016  Räumlichkeiten für Ausstellungen, für die regelmäßig stattfindenden Aktionen "Kino Kreativ" und als Veranstaltungsraum z.B. Begegnungsveranstaltungen und als -café.

Des weiteren wurden leerstehende Ladenlokale von der Kommune angemietet und gegen einen geringen Mietpreis, abhängig vom geschäftlichen Erfolg, an Künstler, Kunsthandwerker und Designer temporär vermietet.

Darüber hinaus wurde bis Ende 2016 ein Verfügungsfond bereit gestellt, aus dessen Mitteln Projekte, Maßnahmen finanziert oder auch Objekte und Gegenstände für den Stadtteil Bahnhof angeschafft werden konnten.

Wenn sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin Frau Aschekowsky. 

Internetseite Oben-an-der-Volme
Internetseite Oben-an-der-Volme

Im Bereich Kultur haben sich die vier Regionale Kommunen Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe entschieden, eine eigene Homepage zu erstellen. Diese wurde im November 2013 im Rathaus der Stadt Halver vorgestellt und online geschaltet. Die Website soll den stetig wachsenden Zusammenhalt der vier Regionale Kommunen Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe noch weiter vorantreiben.

Auf der Seite selbst hat man die Möglichkeit sich noch einmal über alle Projekte der jeweiligen Kommune zu informieren. Durch das ansprechende Kacheldesign macht es Spaß, sich durch die verschiedenen Artikel zu klicken. Auch aktuelle News und Entwicklungen in der Region finden Sie dort.

Erwähnenswert ist auch der bunt gestaltete Veranstaltungskalender, in dem sich alle Events der vier Kommunen finden lassen. Außerdem ist es auch möglich eigene Veranstaltungen einzutragen. Sie sind also herzlich eingeladen sich rege am Kulturprogramm zu beteiligen. 

Hier gelangen Sie zur Homepage Oben-an-der-Volme.

Kulturmanagerin für die Region "Oben an der Volme"
Kulturmanagerin für die Region "Oben an der Volme"

Die Kulturmanagerin ist für das Kulturmanagement der Region "Oben an der Volme" und für die Organisation des Kulturfestivals "Art Volmetal" zuständig. Darüber hinaus erstellt sie einen Kulturentwicklungsplan für die gesamte Region "Oben an der Volme". Sie ist Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Mitarbeiter, Institutionen, Künstler, Kulturvereine, Sponsoren, und städtische Mitarbeiter.

Ihre Tätigkeiten umfassen u.a.:

  • Kulturentwicklung
  • Interkommunale Kooperation
  • Veranstaltungskoordination
  • Projektmanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit


So erreichen Sie die Kulturmanagerin:

Frau Ulrike Tütemann

Sprechzeiten: nach Vereinbarung
ttmnn­schlksmhld
Tel.: 02355 84-246
 Mobil: 0177 8662097

Frau Tütemann ist seit August 2016 Kulturmanagerin.
Ihr Vorgänger war Herr David Babin. Er hatte sein Büro in den Häusern der Kultur in Halver.  

Logo "Hase"
Logo "Hase"

Die zahlreichen Einzelprojekte und Maßnahmen, die unter dem Titel "Oben an der Volme" zusammengefasst sind, sollen über ein Corporate Identity repräsentiert werden. Hierfür wurde ein Logo in Form eines Hasen gesucht.

Die Idee für das „Logo-Hase“ basiert auf den Formen der Stadtgebiete der vier „Oben an der Volme-Kommunen“ Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle, die grafisch zusammen gesetzt, abstrahiert die Figur eines Hasen ergeben.

Die Lüdenscheider Kreativagentur David&Goliath hat den mit einem Preisgeld von 3.000 € dotierten Wettbewerb für das Logo des Regionale-Projektes „Oben an der Volme“ gewonnen.

Am 17. Mai hatte eine neunköpfige Jury aus Vertretern der am Projekt beteiligten Kommunen Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle sowie des Projektbüros ASS insgesamt 44 Entwürfe geprüft und bewertet.

Der aus einer Wort-Bild-Marke bestehende Preisträger-Entwurf der Agentur David&Goliath überzeugte die Jury insbesondere durch seine hohe visuelle und gestalterische Qualität sowie die enorme Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Größen, Formaten und Kombinationen. So sind neben der vierfarbigen Variante auch einfarbige Versionen denkbar, ebenso die Platzierung auf monochromen oder strukturierten Flächen und Hintergründen. Besonders gelobt wurde von der Jury zudem die ausgewogene Typographie des Entwurfs der Lüdenscheider Gestalter. 

Reaktivierung Volmetalbahn
Reaktivierung Volmetalbahn

Die Reaktivierung der Bahnstrecke von Meinerzhagen nach Lüdenscheid kommt mit Verspätung, aber sie kommt. Bis die Fahrgäste ohne umzusteigen, im Stundentakt von Köln über Gummersbach nach Lüdenscheid fahren können, gibt es noch viel zu tun. Alles ist geplant und eingetaktet. Bei den Maßnahmen und Umbauten, die durchgeführt werden müssen, bekommt der Bahnhof in Kierspe eine besondere Rolle. Er wird sozusagen das Drehkreuz in der Verbindung zwischen Meinerzhaqen und Lüdenscheid-Brügge. Die Strecke ist durchgängig eingleisig aber im künftigen Kreuzungsbahnhof Kierspe werden sich die Züge im Stundentakt begegnen.

Der Maßnahmenplan für die Reaktivierung beinhaltet den Umbau von 19 Bahnübergängen, davon befinden sich allein 18 im Stadtgebiet von Kierspe. Die Bahnübergänge liegen fast durchgängig in einem baulich schwierigen Umfeld, da in unmittelbarer Nähe die Bundestraße bzw. das Flussbett der Volme verläuft. Der Bahnhof in Kierspe muss gebaut werden, die aufwendige Sanierung der Bahnhöfe in Brügge und Oberbrügge steht an und darüber hinaus ist die Errichtung eines elektronischen Stellwerks notwendig. Weiterführende Maßnahmen im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik müssen abschließend durchgeführt werden.

Insgesamt ist nach Zahlen der Bahn ein Investitionspaket von ca. 30 Millionen Euro notwendig, um den Lückenschluss und damit die Reaktivierung umsetzen zu können.

Die Planungen sehen vor, dass mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 die Verbindung steht. Mit einer Fahrzeit von ca. zwei Stunden können Fahrgäste dann im Stundentakt die Distanz von Köln nach Lüdenscheid – ohne Umstieg – meistern. In Brügge werden Umstiegsmöglichkeiten in Richtung Hagen/Dortmund zwischen der Oberbergischen Bahn (RB25) und der Volmetalbahn (RB52) geschaffen. Alle Stationen werden barrierefrei sein.

Revitalisierung der Volme
Revitalisierung der Volme

Die Revitalisierung der Volme steht in engem Zusammenhang mit dem Programm des Märkischen Kreises „Ein Kreis packt aus“. Hierbei geht es um die Renaturierung von Flüssen und Bächen, um verbesserten Hochwasserschutz und um mehr Lebensqualität entlang der Gewässer. All dies hängt mit der „Europäischen Wasserrahmenrichtlinie“ zusammen. Kurz gesagt geht es darum, den Zustand von Flüssen und Bächen zu verbessern, die Gewässer freizulegen sowie eine natürliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren herzustellen.

Zu den Regionale-Maßnahmen gehören besonders die Öffnung der Volme rund um die Stadthalle in Meinerzhagen und die Öffnung und Verlegung der Volme im Bereich des neuen Volme-Freizeit-Parks in Kierspe. In Schalksmühle soll die Volme ausgeweitet werden und eine ökologische Aufwertung erfahren.

In Kierspe wurde im Bereich des Volme-Freizeit-Parks die dort durch Rohre verlaufende Volme verlegt und geöffnet, so dass der Bachlauf neu zu erleben ist. Dieses Erlebnis wird durch die neue Gestaltung des Naherholungsumfeldes des Volme-Freizeit-Park natürlich erst möglich gemacht. Durch diese Maßnahmen der Renaturierung der Volme und der Neubepflanzung der Böschung im Volme-Freizeit-Park werden zum einen Fauna und Flora verbessert und zum anderen das Landschaftsbild aufgewertet, so dass die Attraktivität der Region gesteigert wird.

Verkehrsdrehscheibe - Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)
Verkehrsdrehscheibe - Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)

Um die Verkehrsanbindung in Kierspe zu verbessern, wurde im Mai 2011 mit dem Bau eines Zentralen Omnibusbahnhofs angefangen.

Im August 2012 war es dann soweit. Seit dem 22. August 2012 halten die Busse am Zentralen Omnibusbahnhof. Durch diesen neuen Busbahnhof gehört der gefährliche Umstieg am Tannenbaum der Vergangenheit an. Über eine Digitalanzeige erhalten die Wartenden Informationen über die nächsten Abfahrtszeiten.

Im Zuge der Regionale 2013 wird das Bahnhofsumfeld noch weiter verschönert. Zu dem überdachten Zentralen Omnibusbahnhof, ist ein Kiosk, unter anderem zum Verkauf von Tickets, Zeitungen und Zeitschriften und Süßigkeiten geplant. Die Errichtung öffentlicher Toiletten wird den Bereich vervollständigen. Diese Toiletten sind barrierefrei zugänglich.

Der Zugverkehrs wird voraussichtlich Ende 2017 / Anfang 2018 starten.

Der Zentrale Omnibusbahnhof stellt eine öffentliche Verkehrsdrehscheibe dar, an dem Bürger mit dem Bus oder Taxi anreisen, am Zentralen Omnibusbahnhof aussteigen und mit dem Zug weiterfahren können. Außerdem sind weitere P+R Parkplätze geplant.

Volme-Freizeit-Park
Volme-Freizeit-Park

Beim Volme-Freizeit-Park handelt es sich um einen öffentlichen Freizeitpark für Familien, Erwachsene und Kinder. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen wird ein Freizeitpark angelegt, der Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsangebote wie z.B. Beachvolleyball, Kletterwände, Sonnen- und Schattenplätze, einen Grillplatz sowie Bühnen für Veranstaltungen umfasst.

Der neue Freizeitpark bildet eine attraktive Zwischenetappe innerhalb des geplanten neuen „Volmetalradwegs“. Der Radweg mündet dann, von Süd-Osten kommend, in den Freizeitpark und wird über eine Brücke geführt. Der Radweg ist zudem Ausgangs- bzw. Endpunkt für die Besucher, die mit der Bahn anreisen.

Zur konkreten Gestaltung des Volme-Freizeit-Parks wurde ein Ideenwettbewerb veranstaltet. Diesen Wettbewerb hat das Büro Reschke gewonnen und damit auch den Auftrag erhalten. Den Gesamtplan können Sie sich hier ansehen. Auch eine Visualisierung können Sie sich hier (Größe 8,8 MB) ansehen. Den Auftrag für die Gestaltung der Brücke hat die Firma Derveaux bekommen.

Der VolmeFreizeitPark wurde am 21. Juli 2017 offiziell eröffnet. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Volmetalradweg
Volmetalradweg

Ein gemeinsames Projekt im Rahmen der Regionale ist der Volmetalradweg. Dieser Radweg soll entlang der B 54 die Städte Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle verbinden. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW übernimmt die 100 %ige Förderung dieses Projektes.

Der bereits in Teilstücken existierende Radweg zwischen Kierspe und Brügge soll weiter parallel entlang der B54 ausgebaut werden. Dabei werden zunächst Teilstücke realisiert. Ziel ist es, den Volmetalradweg in das Radnetz Südwestfalen zu integrieren.

Die entlang der Strecke befindlichen Haltepunkte und Bahnhöfe der Volmetalbahn werden alle mit Radstationen und GPS-Infopoints ausgestattet und als Radbahnhöfe klassifiziert, sie sind vom regionalen Radweg aus erreichbar. 

 
 
"Art Volmetal"
"Art Volmetal"

Unter dem Begriff „Art Volmetal“ ist der Zusammenschluss von Kulturschaffenden der Region „Oben an der Volme“ zu verstehen, der über ein Kulturmanagement koordiniert wird. Insgesamt vier zum Teil architektonisch aussagestarke Gebäude sind in den vier Kommunen als Kulturstätten etabliert worden.

In Halver sind zwei unter Denkmalschutz stehende Schieferhäuser im Zusammenhang mit der Villa Wippermann zu einem sozio-kulturellen Zentrum umgebaut worden. Als "Häuser der Kultur" dienen sie als öffentliche Einrichtung dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region "Oben an der Volme" (Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle) und stehen den Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Vereinen sowie Künstlerinnen und Künstlern für Kultur, Freizeit und Kommunikation zur Verfügung.

In Kierspe ist der ehemalige "Brückenmarkt" als Standort für kulturelle Aktivitäten umgestaltet worden. Dort ist das Kreativzentrum Kierspe eingerichtet worden. In diesen Räumlichkeiten finden regelmäßig Ausstellungen und Begegnungscafés sowie das "Kino kreativ" statt.

Bis Juli 2016 war David Babin Kulturmanager der Region "Oben an der Volme". Seit August 2016 ist die Nachfolgerin, Frau Ulrike Tütemann, für das Kulturmanagement der Region "Oben an der Volme" und für die Organisation des Kulturfestivals "Art Volmetal" zuständig.

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Belebung der Kölner Straße
Belebung der Kölner Straße

Eines der Ziele der Regionale 2013 war die Aktivierung der Stadtzentren, was für Kierspe insbesondere die Belebung der Kölner Straße bedeutete.

Für Kierspe hieß das Motto: Stadtteil Kierspe – Bahnhof „Total aktiv“, Chancen zur Revitalisierung wurden gesehen durch die Aktivierung der Bahn, der Qualifizierung des Bahnhofsumfelds und der Etablierung eines Kreativquartiers. Der Einzelhandel sollte durch zusätzliche Angebote für Arbeiten und Wohnen und der Aufwertung des Erscheinungsbilds von Gebäuden stabilisiert werden.

Der Stadtteil Bahnhof sollte als Kreativquartier wiederbelebt werden. Eine vorhandene rege Kunst- und Designszene – Vereine und Einzelpersonen – bilden dafür die Grundlage. Das Kreativquartier ist im alten Brückenmarkt entstanden und bietet in den Jahren 2013 bis 2016  Räumlichkeiten für Ausstellungen, für die regelmäßig stattfindenden Aktionen "Kino Kreativ" und als Veranstaltungsraum z.B. Begegnungsveranstaltungen und als -café.

Des weiteren wurden leerstehende Ladenlokale von der Kommune angemietet und gegen einen geringen Mietpreis, abhängig vom geschäftlichen Erfolg, an Künstler, Kunsthandwerker und Designer temporär vermietet.

Darüber hinaus wurde bis Ende 2016 ein Verfügungsfond bereit gestellt, aus dessen Mitteln Projekte, Maßnahmen finanziert oder auch Objekte und Gegenstände für den Stadtteil Bahnhof angeschafft werden konnten.

Wenn sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin Frau Aschekowsky. 

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Internetseite Oben-an-der-Volme
Internetseite Oben-an-der-Volme

Im Bereich Kultur haben sich die vier Regionale Kommunen Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe entschieden, eine eigene Homepage zu erstellen. Diese wurde im November 2013 im Rathaus der Stadt Halver vorgestellt und online geschaltet. Die Website soll den stetig wachsenden Zusammenhalt der vier Regionale Kommunen Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe noch weiter vorantreiben.

Auf der Seite selbst hat man die Möglichkeit sich noch einmal über alle Projekte der jeweiligen Kommune zu informieren. Durch das ansprechende Kacheldesign macht es Spaß, sich durch die verschiedenen Artikel zu klicken. Auch aktuelle News und Entwicklungen in der Region finden Sie dort.

Erwähnenswert ist auch der bunt gestaltete Veranstaltungskalender, in dem sich alle Events der vier Kommunen finden lassen. Außerdem ist es auch möglich eigene Veranstaltungen einzutragen. Sie sind also herzlich eingeladen sich rege am Kulturprogramm zu beteiligen. 

Hier gelangen Sie zur Homepage Oben-an-der-Volme.

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Kulturmanagerin für die Region "Oben an der Volme"
Kulturmanagerin für die Region "Oben an der Volme"

Die Kulturmanagerin ist für das Kulturmanagement der Region "Oben an der Volme" und für die Organisation des Kulturfestivals "Art Volmetal" zuständig. Darüber hinaus erstellt sie einen Kulturentwicklungsplan für die gesamte Region "Oben an der Volme". Sie ist Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Mitarbeiter, Institutionen, Künstler, Kulturvereine, Sponsoren, und städtische Mitarbeiter.

Ihre Tätigkeiten umfassen u.a.:

  • Kulturentwicklung
  • Interkommunale Kooperation
  • Veranstaltungskoordination
  • Projektmanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit


So erreichen Sie die Kulturmanagerin:

Frau Ulrike Tütemann

Sprechzeiten: nach Vereinbarung
ttmnn­schlksmhld
Tel.: 02355 84-246
 Mobil: 0177 8662097

Frau Tütemann ist seit August 2016 Kulturmanagerin.
Ihr Vorgänger war Herr David Babin. Er hatte sein Büro in den Häusern der Kultur in Halver.  

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Logo "Hase"
Logo "Hase"

Die zahlreichen Einzelprojekte und Maßnahmen, die unter dem Titel "Oben an der Volme" zusammengefasst sind, sollen über ein Corporate Identity repräsentiert werden. Hierfür wurde ein Logo in Form eines Hasen gesucht.

Die Idee für das „Logo-Hase“ basiert auf den Formen der Stadtgebiete der vier „Oben an der Volme-Kommunen“ Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle, die grafisch zusammen gesetzt, abstrahiert die Figur eines Hasen ergeben.

Die Lüdenscheider Kreativagentur David&Goliath hat den mit einem Preisgeld von 3.000 € dotierten Wettbewerb für das Logo des Regionale-Projektes „Oben an der Volme“ gewonnen.

Am 17. Mai hatte eine neunköpfige Jury aus Vertretern der am Projekt beteiligten Kommunen Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle sowie des Projektbüros ASS insgesamt 44 Entwürfe geprüft und bewertet.

Der aus einer Wort-Bild-Marke bestehende Preisträger-Entwurf der Agentur David&Goliath überzeugte die Jury insbesondere durch seine hohe visuelle und gestalterische Qualität sowie die enorme Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Größen, Formaten und Kombinationen. So sind neben der vierfarbigen Variante auch einfarbige Versionen denkbar, ebenso die Platzierung auf monochromen oder strukturierten Flächen und Hintergründen. Besonders gelobt wurde von der Jury zudem die ausgewogene Typographie des Entwurfs der Lüdenscheider Gestalter. 

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Reaktivierung Volmetalbahn
Reaktivierung Volmetalbahn

Die Reaktivierung der Bahnstrecke von Meinerzhagen nach Lüdenscheid kommt mit Verspätung, aber sie kommt. Bis die Fahrgäste ohne umzusteigen, im Stundentakt von Köln über Gummersbach nach Lüdenscheid fahren können, gibt es noch viel zu tun. Alles ist geplant und eingetaktet. Bei den Maßnahmen und Umbauten, die durchgeführt werden müssen, bekommt der Bahnhof in Kierspe eine besondere Rolle. Er wird sozusagen das Drehkreuz in der Verbindung zwischen Meinerzhaqen und Lüdenscheid-Brügge. Die Strecke ist durchgängig eingleisig aber im künftigen Kreuzungsbahnhof Kierspe werden sich die Züge im Stundentakt begegnen.

Der Maßnahmenplan für die Reaktivierung beinhaltet den Umbau von 19 Bahnübergängen, davon befinden sich allein 18 im Stadtgebiet von Kierspe. Die Bahnübergänge liegen fast durchgängig in einem baulich schwierigen Umfeld, da in unmittelbarer Nähe die Bundestraße bzw. das Flussbett der Volme verläuft. Der Bahnhof in Kierspe muss gebaut werden, die aufwendige Sanierung der Bahnhöfe in Brügge und Oberbrügge steht an und darüber hinaus ist die Errichtung eines elektronischen Stellwerks notwendig. Weiterführende Maßnahmen im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik müssen abschließend durchgeführt werden.

Insgesamt ist nach Zahlen der Bahn ein Investitionspaket von ca. 30 Millionen Euro notwendig, um den Lückenschluss und damit die Reaktivierung umsetzen zu können.

Die Planungen sehen vor, dass mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 die Verbindung steht. Mit einer Fahrzeit von ca. zwei Stunden können Fahrgäste dann im Stundentakt die Distanz von Köln nach Lüdenscheid – ohne Umstieg – meistern. In Brügge werden Umstiegsmöglichkeiten in Richtung Hagen/Dortmund zwischen der Oberbergischen Bahn (RB25) und der Volmetalbahn (RB52) geschaffen. Alle Stationen werden barrierefrei sein.

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Revitalisierung der Volme
Revitalisierung der Volme

Die Revitalisierung der Volme steht in engem Zusammenhang mit dem Programm des Märkischen Kreises „Ein Kreis packt aus“. Hierbei geht es um die Renaturierung von Flüssen und Bächen, um verbesserten Hochwasserschutz und um mehr Lebensqualität entlang der Gewässer. All dies hängt mit der „Europäischen Wasserrahmenrichtlinie“ zusammen. Kurz gesagt geht es darum, den Zustand von Flüssen und Bächen zu verbessern, die Gewässer freizulegen sowie eine natürliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren herzustellen.

Zu den Regionale-Maßnahmen gehören besonders die Öffnung der Volme rund um die Stadthalle in Meinerzhagen und die Öffnung und Verlegung der Volme im Bereich des neuen Volme-Freizeit-Parks in Kierspe. In Schalksmühle soll die Volme ausgeweitet werden und eine ökologische Aufwertung erfahren.

In Kierspe wurde im Bereich des Volme-Freizeit-Parks die dort durch Rohre verlaufende Volme verlegt und geöffnet, so dass der Bachlauf neu zu erleben ist. Dieses Erlebnis wird durch die neue Gestaltung des Naherholungsumfeldes des Volme-Freizeit-Park natürlich erst möglich gemacht. Durch diese Maßnahmen der Renaturierung der Volme und der Neubepflanzung der Böschung im Volme-Freizeit-Park werden zum einen Fauna und Flora verbessert und zum anderen das Landschaftsbild aufgewertet, so dass die Attraktivität der Region gesteigert wird.

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Verkehrsdrehscheibe - Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)
Verkehrsdrehscheibe - Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)

Um die Verkehrsanbindung in Kierspe zu verbessern, wurde im Mai 2011 mit dem Bau eines Zentralen Omnibusbahnhofs angefangen.

Im August 2012 war es dann soweit. Seit dem 22. August 2012 halten die Busse am Zentralen Omnibusbahnhof. Durch diesen neuen Busbahnhof gehört der gefährliche Umstieg am Tannenbaum der Vergangenheit an. Über eine Digitalanzeige erhalten die Wartenden Informationen über die nächsten Abfahrtszeiten.

Im Zuge der Regionale 2013 wird das Bahnhofsumfeld noch weiter verschönert. Zu dem überdachten Zentralen Omnibusbahnhof, ist ein Kiosk, unter anderem zum Verkauf von Tickets, Zeitungen und Zeitschriften und Süßigkeiten geplant. Die Errichtung öffentlicher Toiletten wird den Bereich vervollständigen. Diese Toiletten sind barrierefrei zugänglich.

Der Zugverkehrs wird voraussichtlich Ende 2017 / Anfang 2018 starten.

Der Zentrale Omnibusbahnhof stellt eine öffentliche Verkehrsdrehscheibe dar, an dem Bürger mit dem Bus oder Taxi anreisen, am Zentralen Omnibusbahnhof aussteigen und mit dem Zug weiterfahren können. Außerdem sind weitere P+R Parkplätze geplant.

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Volme-Freizeit-Park
Volme-Freizeit-Park

Beim Volme-Freizeit-Park handelt es sich um einen öffentlichen Freizeitpark für Familien, Erwachsene und Kinder. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen wird ein Freizeitpark angelegt, der Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsangebote wie z.B. Beachvolleyball, Kletterwände, Sonnen- und Schattenplätze, einen Grillplatz sowie Bühnen für Veranstaltungen umfasst.

Der neue Freizeitpark bildet eine attraktive Zwischenetappe innerhalb des geplanten neuen „Volmetalradwegs“. Der Radweg mündet dann, von Süd-Osten kommend, in den Freizeitpark und wird über eine Brücke geführt. Der Radweg ist zudem Ausgangs- bzw. Endpunkt für die Besucher, die mit der Bahn anreisen.

Zur konkreten Gestaltung des Volme-Freizeit-Parks wurde ein Ideenwettbewerb veranstaltet. Diesen Wettbewerb hat das Büro Reschke gewonnen und damit auch den Auftrag erhalten. Den Gesamtplan können Sie sich hier ansehen. Auch eine Visualisierung können Sie sich hier (Größe 8,8 MB) ansehen. Den Auftrag für die Gestaltung der Brücke hat die Firma Derveaux bekommen.

Der VolmeFreizeitPark wurde am 21. Juli 2017 offiziell eröffnet. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

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Volmetalradweg
Volmetalradweg

Ein gemeinsames Projekt im Rahmen der Regionale ist der Volmetalradweg. Dieser Radweg soll entlang der B 54 die Städte Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle verbinden. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW übernimmt die 100 %ige Förderung dieses Projektes.

Der bereits in Teilstücken existierende Radweg zwischen Kierspe und Brügge soll weiter parallel entlang der B54 ausgebaut werden. Dabei werden zunächst Teilstücke realisiert. Ziel ist es, den Volmetalradweg in das Radnetz Südwestfalen zu integrieren.

Die entlang der Strecke befindlichen Haltepunkte und Bahnhöfe der Volmetalbahn werden alle mit Radstationen und GPS-Infopoints ausgestattet und als Radbahnhöfe klassifiziert, sie sind vom regionalen Radweg aus erreichbar. 

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Historie der Regionale 2013

September 2009
Unter dem Motto "Oben an der Volme" starteten die vier Volmekommunen Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle ein Regionale-Projekt, für das es bislang kein Vorbild gibt.
In den Auftaktveranstaltungen Anfang September 2009 stellten die vier Bürgermeister Frank Emde (Kierspe), Erhard Pierlings (Meinerzhagen), Dr. Bernd Eicker (Halver) und Jörg Schönenberg (Schalksmühle), das ehrgeizige Vorhaben in ihren jeweiligen Städten vor.
Für Kierspe hat am 4.September im Ratssaal der Stadt Kierspe die Auftaktveranstaltung zur Regionale 2013 Südwestfalen stattgefunden. Hier finden Sie das Protokoll zur Veranstaltung.
Den gemeinsamen Antrag der Städte Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen für die Regionale 2013 Südwestfalen (Projektskizze "Oben an der Volme") finden Sie hier.


28. Oktober 2010
Am 28.10.2009 fand im Rathaus in Meinerzhagen eine Bündelungsveranstaltung statt, bei der die vier Bürgermeister zusammen mit Vertretern des Büro Architektur, Stadtplanung, Stadtentwicklung (ASS) aus Düsseldorf und rund 40 Interessierten die bis dahin zusammengetragenen Gedanken zum Regionale-Projekt diskutierten.
Die Diskussionsgrundlage - ein Arbeitspapier des Büro ASS - finden Sie hier.


08. Dezember 2009
Am 08.12.2009 überreichte Landrat Thomas Gemke den vier Bürgermeistern der Volmetalkommunen Halver, Schalksmühle, Kierspe und Meinerzhagen den ersten Stern für das Projekt "Oben an der Volme - ein Fluss verbindet". Die Urkunde können Sie sich hier ansehen.


04. November 2010
Um die Transparenz der Vorgehensweise, die offene Kommunikation, nicht nur zwischen den vier Kommunen sondern mit der gesamten Öffentlichkeit in der Region zu verdeutlichen und weitere Anregungen in den Prozess aufzunehmen, wurden die bisher erfolgreich vollzogenen Arbeitsschritte der Öffentlichkeit am 04.11.2010 in der Stadthalle Meinerzhagen vorgestellt.
Hierzu fand eine Informationsveranstaltung statt. Bereits vorher konnten sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die bisher erarbeiteten Konzepte in einer Ausstellung informieren.


14. Dezember 2010
Nachdem der Antrag auf den "2. Stern" bei der Südwestfalen-Agentur eingereicht wurde (Projektantrag können Sie hier einsehen, Download 12 MB), verlieh Landrat Thomas Gemke Mitte Dezember 2010 den zweite Stern. Landrat Thomas Gemke überreichte am Dienstag, 14.12.2010, den Bürgermeistern der vier Städte die Urkunde. Durch den zweiten Stern wurde die Umsetzung und Finanzierung ausgezeichnet und der Zugang zum konkreten Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet. Die Urkunde können Sie sich hier herunterladen.
Jetzt wird versucht, den dritten Stern zu erreichen. Dafür wird das Projekt gemeinsam mit der Südwestfalen-Agentur weiter qualifiziert.


Oktober / November 2011
Zur Verbesserung der Mobilität gehört auch die Reaktivierung der Volmetalbahn. Die Volmetalbahn soll 2015 wieder durchgängig von Brügge (Westfl.) nach Marienheide fahren. Dafür wurde im Oktober und November 2011 an einigen Stellen der alte Gleiskörper ausgetauscht.
In Kierspe sollen die Züge auch halten. Dadurch ist im Bereich des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs ein Verkehrsknotenpunkt entstanden. Daran soll der neue Volmetalradweg vorbeiführen. Eine Radstation sowie P+R-Parkplätze wurden bereits realisiert.
Der Kiersper Bahnhof soll zum Begegnungsbahnhof ausgebaut werden. Durch den Ausbau wird ein zweiter Gleiskörper angelegt, so dass sich die Züge in die eine und die andere Richtung in Kierspe begegnen können.


29. März 2012
Am Donnerstag, 29. März 2012, wurden den Kommunen Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle der dritte Stern für das Regionale-Projekt "Oben an der Volme" vom Landrat Thomas Gemke in Halver verliehen. Der 3. Stern öffnet den bevorzugten Zugang zu Fördermitteln, mit denen der Bund, das Land, die Deutsche Bahn AG und die vier Kommunen insgesamt rund 65 Mio. € in Städtebau, Verkehrsinfrastruktur, Ökologie, Kultur und Tourismus investieren wollen.


August 2012
Um die Verkehrsanbindung in Kierspe zu verbessern, wurde im Mai 2011 mit dem Bau eines Zentralen Omnibusbahnhofs angefangen.
Im August 2012 war es dann soweit. Ab dem 22. August 2012 halten die Busse am Zentralen Omnibusbahnhof. Durch diesen neuen Busbahnhof gehört der gefährliche Umstieg am Tannenbaum der Vergangenheit an.


12. September 2013
Am 12. September 2013 wurden die vier Quartiersbüros im Rahmen des REGIONALE 2013 Projekts "Oben an der Volme" eröffnet.
Das Quartiersbüro ist eine Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung und Umsetzung wichtiger Projekte in der Innenstadt:
Leerstehende Ladenlokale sollen wieder mit Leben gefüllt werden. Anwohner, Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer sowie sonstige Interessenten werden zum Mitmachen aufgefordert, können sich zum aktuellen Planungsstand informieren, Anregungen und Kritik äußern.


Januar 2014
Im Januar 2014 wurde der Kulturmanager für die Region "Oben an der Volme" eingestellt. Der Kulturmanager ist für das Kulturmanagement der Region "Oben an der Volme" und für die Organisation des Kulturfestivals "Art Volmetal" zuständig. Darüber hinaus erstellt er einen Kulturentwicklungsplan für die gesamte Region "Oben an der Volme". Er ist Ansprechpartner für ehrenamtliche Mitarbeiter, Institutionen, Künstler, Kulturvereine, Sponsoren, und städtische Mitarbeiter.


August 2014
Für den VolmeFreizeitpark wurden viele Ideen gesammelt. Diese Ideen wurden am 28.08.2014 im Kiersper Ratssaal von der Jury zusammengetragen, um aus den eingegangenen Vorschlägen zur Gestaltung des Volmefreizeitparks den Entwurf zu ermitteln, der umgesetzt werden soll. Erfahrungsgemäß werden drei Gewinnerentwürfe prämiert. Diese werden durch Joachim Hamerla vom Büro ASS in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung im September vorgestellt und erläutert.
Anschließend wurden die Wertbewerbsergebnisse in der Zeit vom 6 bis 31. Oktober 2014 im Kreativzentrum an der Kölner Straße vorgestellt. Kurz vor Abschluss dieser Ausstellung gab es am 30. Oktober 2014 im Kreativzentrum eine Einwohnerversammlung zu den Planungen.


Dezember 2015
Am 31.12.2015 wird das Quartiersbüro geschlossen. Es hat sich gezeigt, dass die Bürger dieses Angebot nicht angenommen haben.


August 2016
Ulrike Tütemann löst David Babin als Kulturmanagerin ab.


Juli 2017
Am 21.07.2017 wird der Volme-Freizeitpark eröffnet.
Bei dem VolmeFreizeitPark handelt es sich um einen öffentlichen Freizeitpark für Familien, Erwachsene und Kinder. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen ist ein Freizeitpark angelegt, der Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsangebote umfasst.


Dezember 2017
Nach über 30 Jahren fahren wieder Personenzüge durch das Volmetal. Die Volmetalbahn nimmt ihren Betrieb am 10.12.2017 auf. Im Stundentakt fahren nun wieder Personenzüge zwischen Lüdenscheid und Marienheide bis nach Köln. Damit ist die Reaktivierung der Volmetalbahn allerdings noch nicht abgeschlossen. Bahnübergänge müssen noch erneuert werden und am Kiersper Bahnhof muss noch die Zweigleisigkeit hergestellt werden, damit die Züge auch in Kierspe halten und die Fahrgäste aus- und einsteigen können.

Kierspe erhielt im Frühsommer 2015 gemeinsam mit den Kommunen Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle den Zuschlag als LEADER-Region!

LEADER ist ein Regionalentwicklungsprogramm der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ist als wichtigstes Förderinstrument für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums ein weiterer Antrieb für verschiedene Projekte zur Festigung der Lebensqualität.

Am 29.02.2016 übermittelte die Bezirksregierung Arnsberg die LEADER-Förderrichtlinie des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Die LEADER-Förderrichtlinie ist die Handlungsgrundlage für den zukünftigen Verein „Regionalentwicklung Oben an der Volme e.V.“. Im Rahmen der LEADER-Bewerbung wurde die Regionale Entwicklungsstrategie (RES), die als Leitfaden für die Förderperiode dient, unter großer Öffentlichkeitsbeteiligung entwickelt. Die RES, Stand Mai 2016, finden Sie hier.

Die Vereinsgründung erfolgte am 18. April 2016. Um handlungsfähig zu werden, musste nach der Vereinsgründung ein Regionalmanagement eingerichtet werden. Dadurch können die 2,3 Millionen Euro Fördergelder des Landes und der EU in LEADER-Projekte, die auf Ideen der Bürgerinnen und Bürger basieren, einfließen. Das Regionalmanagement ist seit September 2016 mit Friederike Schriever besetzt.

Zu den Aufgaben der Regionalmanagerin zählen:

  • Initiierung von neuen Projekten zur regionalen Entwicklung
  • Beratung und Unterstützung
  • Akquirierung von Fördergeldern
  • Vernetzung von Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern.

Friederike Schriever hat im Rathaus der Stadt Kierspe ihr Büro und agiert von dort aus für alle vier Kommunen. Sie ist erreichbar unter: Telefon 02359/661444 oder per E-Mail fschrvrkrspd

LEADER-Projekte

Freiklettern am Hülloch
Freiklettern am Hülloch

Im Rahmen dieses Projektes soll ein Naturfelsen in Kierspe in eine Kletterwand verwandelt werden, die Bewohnern als auch Besuchern mitten im Zentrum der Stadt ein Outdoor-Freizeiterlebnis bietet.

Naturkletterfelsen sind selten. Obwohl in den letzten Jahren der Bau von Kletterhallen zugenommen hat und offensichtlich Interesse an der Sportart Klettern besteht, gibt es nur wenige Möglichkeiten, an natürlichen Kletterfelsen zu klettern – in der Region „Oben an der Volme“ ist das lediglich am äußersten Rand (an der Gebietsgrenze nach Attendorn) möglich. In Kierspe hingegen ist ein passender Felsen zentrumsnah gelegen und damit auch gut von Familien mit Kindern zu erreichen, sodass im Rahmen des Projekts hier eine Kletterwand entstehen soll. Neben der Routeneinrichtung und der Schaffung entsprechender Infrastruktur steht auch die Vermittlung von Wissen im Fokus des Projekts, in dem auf Lehrtafeln und mit Hilfe von QR-Codes Informationen über die Kletterrouten, geologischen Hintergründe als auch generell zum Naturdenkmal Hülloch gegeben werden. 

Freizeit- und Tourismusportal Oben an der Volme
Freizeit- und Tourismusportal Oben an der Volme

Mit Hilfe der Aufstellung und Aufwertung des bisherigen Webauftritts der Region für den Bereich Freizeit- und Naherholung sollen die gesamten Freizeitmöglichkeiten im Gebiet Oben an der Volme im Internet einfach und übersichtlich auffindbar gemacht werden.

Der bisherige Webaufritt der Region „Oben an der Volme“ soll für den Bereich Freizeit- und Naherholung neu aufgestellt und aufgewertet werden, sodass hier alle touristisch wertvollen Informationen der Region „Oben an der Volme“ attraktiv dargestellt werden und somit ein zentraler Content-Pool rund um die Themen Freizeit, Naherholung und Touristik entsteht. Hierfür werden auch die bereits bestehenden Datenbanken genutzt und entsprechend ausgespielt. Die vielfältigen (Freizeit- und Tourismus-) Möglichkeiten der Region „Oben an der Volme“ sollen somit digital visualisiert dargestellt werden. Beruhend auf dem neugeschaffenen Content-Pool wird eine zeitgemäße App für die Region entwickelt.

 

Inklusive Region Oberes Volmetal – Inklusionsmonitoring für LEADER
Inklusive Region Oberes Volmetal – Inklusionsmonitoring für LEADER

Das Projekt zielt darauf ab, andere Projektträger im Rahmen von LEADER dahingehend zu beraten, wie der Inklusionsgedanke in ihr Projekt einfließen kann – sei es bei der Projektkonzeption, der Umsetzung oder im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Umsetzung der Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ist gesellschaftlicher Auftrag. Sie darf sich nicht nur auf den (schulischen) Bildungsbereich fokussieren, sondern will alle Lebensbereiche erfassen. Die Idee „Inklusion" wird zwar häufig genannt, jedoch nicht immer auch gelebt. Um im LEADER-Prozess ALLEN Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen, möchte der Verein Lernen fördern e.V. bei der inklusiven Ausrichtung von LEADER-Projekten Hilfestellung bieten und beraten. Darüber hinaus strebt er die Vernetzung von Akteuren an und möchte durch Informationsveranstaltungen, Gesprächsrunden und Fortbildungen die Kompetenzen bzgl. des Themas Inklusion vor Ort erweitern. Langfristig soll es über LEADER hinaus darum gehen, alle gesellschaftlichen Lebensbereiche im Oberen Volmetal in den Inklusionsprozess mit einzubeziehen. 

Junior­managerInnen
Junior­managerInnen

Durch eine mehrtägige Ausbildung sollen Jugendliche lernen, wie Brainstorming oder Mind-Mapping funktioniert, wie man Checklisten und Zeit- und Finanzierungsplan erstellt und wie man ein eigenes Projekt in Gruppen entwickelt, um selbst die Region aktiv zu gestalten.

Nach der Ausbildung folgt eine praktische Phase, in der eigene Projekte umgesetzt werden. Das Projekt mündet in einer dauerhaften Netzwerkbildung. Bisher gibt es wenige Projekte in der Region, die von jungen Menschen für andere junge Menschen organisiert werden. Die Jugendlichen haben Ideen, wissen oft jedoch nicht, wie man die Umsetzung organisiert. Außerdem fehlt Nachwuchs in Vorstandspositionen von Vereinen. Jugendliche schrecken davor zurück, da sie nicht wissen, wie man etwas organisiert oder sie sich nicht langfristig binden möchten. Hier fehlt es auch an gut strukturierter Jugendarbeit in den Vereinen. Durch das Projekt sollen schließlich Jugendliche ihren eigenen Verein selbst mitgestalten können, wodurch die Bindung an den Verein und an die Region wächst. Jugendliche, die nicht in Vereinen sind, bekommen durch das Projekt Lust auf bürgerschaftliches Engagement. Außerdem lernen die Jugendlichen Unternehmen kennen, da sie für die Finanzierung ihrer Projekte Sponsoren benötigen. Das Projekt bietet also einen echten Mehrwert für die Region! 

Kein Kind zurücklassen - von Anfang an!
Kein Kind zurücklassen - von Anfang an!

Auf Grundlage jahrelanger persönlicher Erziehungs- und Onlineberatungserfahrung der AWO entstand die Idee zu einem Online-Elternkurs in Verbindung mit Angeboten der Elternberatung (auch online) und regionalen Elterngesprächsgruppen.

Die vorliegende Projektidee hat sich aus dem Bedarf heraus entwickelt, gerade den Eltern einen Kurs zur Stärkung der Elternkompetenz anzubieten, die mit bestehenden Angeboten nicht erreichbar sind. Die Analyse der möglichen Gründe hat ergeben, dass sich die Gruppe von Eltern, die in dieser Hinsicht besonders bedürftig zu sein scheinen, in unserer ländlichen Region schwer tut, an Elternkursen teilzunehmen. Zum einen, da sie dies zeitlich nicht mit ihrer Situation vereinbaren kann, zum anderen, da die Schamgrenze und die Hemmungen, sich mit diesem Thema in einer Gruppe auseinander zu setzen, ausgesprochen hoch sind. Zu dieser Gruppe zählen u.a. Eltern mit Migrationshintergrund, sozial benachteiligte und bildungsschwache Eltern, aber auch Alleinerziehende. Das neue Angebot soll sich an den Erfordernissen für das angesprochene Klientel sowohl in der Durchführbarkeit als auch inhaltlich orientieren.

Lieblingsplätze
Lieblingsplätze

Auf der Suche nach einem Projekt, das die vier Gemeinden „Oben an der Volme“ verbindet und einen bleibenden, nachhaltigen Wert hat, ist die Idee des Projektes „Lieblingsplätze Oben an der Volme“ entstanden.

Geplant ist ein Bildband/Reiseführer durch die vier Oben an der Volme-Gemeinden. Pro Gemeinde sollen 10 bis 15 „Lieblingsplätze“ von den Einwohnern präsentiert und beschrieben werden. Ein Foto mit dem jeweiligen Bürger am Lieblingsplatz wird entstehen, dazu gibt es eine Beschreibung, touristische Informationen, Anekdoten, Geschichten etc. Jeder Bürger kann sich bewerben. Aufrufe werden über die Presse, soziale Netzwerke etc. erfolgen. Lieblingsorte können Landschaften, Gebäude, Plätze, Einrichtungen etc. sein. Wichtig ist, dass die Orte öffentlich zugänglich sind. Die Fotografien sollen von „Profi-Amateuren“ der örtlichen Fotovereine erstellt werden, unterstützt durch einen professionellen Fotograf. Das Kulturmanagement wird in Zusammenarbeit mit der VHS Volmetal die textliche und redaktionelle Betreuung und Bearbeitung vornehmen. Die Fotografien aus dem Bildband werden zugleich zu einer Foto-Wander-Ausstellung zusammengefasst und in allen vier Gemeinden gezeigt. Geplant sind zudem kulinarisch und musikalisch Wanderungen/Führungen zu geeigneten Plätzen. Die Vermarktung des Bildbandes über den Einzelhandel, die Rathäuser, Unternehmen etc. erfolgen.

Nachhaltig mobil
Nachhaltig mobil

Zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der Region soll durch ein externes Büro erarbeitet werden, welche Bausteine von E-Mobilität in den Kommunen bzw. Ortsteilen zum Einsatz kommen könnten.

Das Konzept soll eine Ist- als auch eine Potential-Analyse umfassen sowie Vorschläge für konkrete Maßnahmen formulieren. Auf dieser Grundlage sollen Folgeprojekte identifiziert und umgesetzt werden. Durch das Konzept und die Verwirklichung der identifizierten Folgeprojekte soll ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Zudem soll für den Berufs- bzw. Alltagsverkehr der Umstieg vom PKW auf das (E-) Rad erleichtert und attraktiver gestaltet werden sowie die die Mobilität in der Region insgesamt erhöht werden. Neben dem Klimaschutz ist so auch die Steigerung der Lebensqualität in der Region durch ein vielfältigeres Mobilitätsangebot ein wichtiges Ziel des Projekts. 

Notfalldosen Oben an der Volme
Notfalldosen Oben an der Volme

Für Rettungsdienste und andere Notfallhelfer ist die „Notfalldose“ im Kühlschrank eine sehr große Hilfe, notwendige medizinische Informationen zu erhalten, die eine Erst- und auch eine spätere Versorgung erheblich erleichtert.

Bei Notfällen zu Hause sind Patienten oft nicht ansprechbar oder ausreichend informiert. Hier verschafft die Notfalldose Abhilfe: In der weiß-grünen Notfalldose steckt ein Vordruck, in den Vorerkrankungen, einzunehmende Medikamente und ähnliches eingetragen werden. Auch Patientenverfügungen oder andere Hinweise passen dort hinein. Diese Dose findet ihren ständigen Platz in der Kühlschranktür. Warum? Weil so gut wie jeder Haushalt einen Kühlschrank besitzt. Mitgeliefert werden zwei Aufkleber, die an der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank befestigt werden sollen. Die Notfalldosen werden kostenlos in den Kommunen verteilt. Ausgabestellen werden die Bürgerbüros in den Rathäusern sein, aber auch Ärzte und Apotheken sowie interessierte Einzelhändler sollen Dosen für die Ausgabe erhalten. Ziel ist eine Sensibilisierung im Bereich Gesundheit sowie die Sicherstellung der bestmöglichen Versorgung der (älteren) Bevölkerung in Notfällen. 

Platzgestaltungen
Platzgestaltungen

Mithilfe einer Konzeptplanung und der Beteiligung der Bürgerschaft sollen intergenerative Plätze in der Region gestaltet werden, die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Anwohner vor Ort bieten sollen.

In der Region bestehen Ideen zur Einrichtung/Neugestaltung von Freiflächen, welche unterschiedliche Ansprüche im Sinne eines Mehrgenerationenplatzes vereinen sollen. Für zwei Plätze (in Kierspe und Schalksmühle) mangelt es jedoch an einer detaillierten Planung, die eine konkrete Ausgestaltung der verschiedenen Ansprüche in Abstimmung mit den Bürgern enthält. Daher soll eine entsprechende professionelle Konzeption über einen gemeinsamen Förderantrag in die Wege geleitet werden. Um den Plätzen einen regionalen Wiedererkennungswert zu verleihen, sollen zudem verbindende Elemente geschaffen werden, die auch anderen Plätzen in der Region nutzen können. Die Konzeption soll anschließend in Folgeprojekten münden, die die Gestaltung der genannten Plätze umfassen. Das Ziel ist es, dass durch die Plätze Orte geschaffen werden, an denen Bürgerinnen und Bürger verschiedener Altersgruppen zusammen kommen können, miteinander spielen können, an denen Veranstaltungen stattfinden oder Vereine die Möglichkeit für gemeinsame Aktivitäten haben. Wichtiges Element des Projektes ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, um die Identifikation mit ihrem Ortsteil und dem entstehenden Platz zu erhöhen, sodass die Lebensqualität vor Ort gesteigert wird. 

Strategieentwicklung zur Regionalvermarktung
Strategieentwicklung zur Regionalvermarktung

Im Rahmen des Anbahnungsprojektes soll mit Hilfe der Beauftragung eines externen Büros ein Strategiepapier zur weiteren Vorgehensweise zum Thema Regionalvermarktung erstellt werden.

Mit dem Anbahnungsprojekt sollen konkrete Ansatzpunkte zur Vermarktung regionaler Produkte gemeinsam mit den LEADER-Regionen im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, ausgewählten Erzeugern und Direktvermarktern und ggf. mit Gastronomen und Hoteliers sowie der Geschäftsstelle des Naturparks, dem Sauerland-Tourismus sowie dem Siegerland-Wittgenstein Touristikverband durch ein externes Büro erarbeitet werden. Ziel ist es, erfolgversprechende Ansätze zu identifizieren und eine konkrete Planung für die Umsetzung von Maßnahmen in der Region Oben an der Volme sowie im Naturpark insgesamt zu erstellen. Dies umfasst auch die Darstellung erster Impuls- und möglicher Folgeprojekte ab 2018. Mittel- bis langfristig soll durch die Umsetzung weiterer Projekte die Erzeugung von regionalen Lebensmitteln und eine entsprechende Wertschöpfung durch Direktvermarktung unterstützt werden. 

Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten
Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten

Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von sechs LEADER-Regionen in Südwestfalen, welches zum Ziel hat, durch innovative Konzepte eine Aufwertung, Neubegründung und Pflege lokaler Streuobstbestände zu fördern und historischer Streuobstbestände zu erhalten.

Das Projekt will die Historie und den Werdegang der heimischen Apfel-, Birnen- und Kirschsorten untersuchen und belegen und so die bisherigen Lücken schließen. Es soll mit dem Projekt insbesondere gelingen, Gartenbesitzer, Landwirte, aber auch beispielsweise Freilichtmuseen und Eigentümer anderer geeigneter Einrichtungen dafür zu begeistern, traditionelle regionale Sorten bevorzugt dort nachzupflanzen, wo diese historisch entstanden sind. Dafür werden im Rahmen des Projekts diese Regionalsorten zunächst veredelt und vermehrt, um sie dann Obstwiesenbesitzern als Bäume oder als Reiserveredlung kostengünstig vor Ort anzubieten. Um der Überalterung des Streuobstbestands nicht nur hinsichtlich historischer Sorten, sondern insgesamt entgegenzuwirken, ist eine begleitende gezielte Werbekampagne und die Schaffung von „Vorbildobstwiesen“ geplant. Weiterhin soll eine attraktive Ausstellung erstellt werden und ein digitaler Newsletter soll Interessierte auf dem Laufenden halten und diese auch für die Sache motivieren. 

VolmeSchätze
VolmeSchätze

Im Rahmen des Projekts „VolmeSchätze“ sollen 10 thematische Rundwanderwege entstehen, welche unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und als „Wanderattraktion“ das Obere Volmetal attraktiver gestalten sollen.

Die Themen, die die Bürger im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung bestimmt haben, sind: Familie und Freizeit, Talsperren, Wasser (-landschaften), Die Volme, Waldlehrpfad, Historische Landwirtschaft, Panorama, Sagen & Mythen, Industriekultur, Naturräume. Die Themen sollen die Identität der Region unterstreichen und die Wanderwege durch thematisch passende Infotafeln, welche teilweise auch einen per QR-Code abrufbaren digitalen Content enthalten, kurzweilig und einzigartig machen. Durch das Projekt soll das Potenzial der landschaftlich reizvollen Destination ausgeschöpft und Einheimischen, Freizeitsuchenden und Besuchern aus anderen Regionen zugänglich und erlebbar gemacht werden.

 
 
Freiklettern am Hülloch
Freiklettern am Hülloch

Im Rahmen dieses Projektes soll ein Naturfelsen in Kierspe in eine Kletterwand verwandelt werden, die Bewohnern als auch Besuchern mitten im Zentrum der Stadt ein Outdoor-Freizeiterlebnis bietet.

Naturkletterfelsen sind selten. Obwohl in den letzten Jahren der Bau von Kletterhallen zugenommen hat und offensichtlich Interesse an der Sportart Klettern besteht, gibt es nur wenige Möglichkeiten, an natürlichen Kletterfelsen zu klettern – in der Region „Oben an der Volme“ ist das lediglich am äußersten Rand (an der Gebietsgrenze nach Attendorn) möglich. In Kierspe hingegen ist ein passender Felsen zentrumsnah gelegen und damit auch gut von Familien mit Kindern zu erreichen, sodass im Rahmen des Projekts hier eine Kletterwand entstehen soll. Neben der Routeneinrichtung und der Schaffung entsprechender Infrastruktur steht auch die Vermittlung von Wissen im Fokus des Projekts, in dem auf Lehrtafeln und mit Hilfe von QR-Codes Informationen über die Kletterrouten, geologischen Hintergründe als auch generell zum Naturdenkmal Hülloch gegeben werden. 

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Freizeit- und Tourismusportal Oben an der Volme
Freizeit- und Tourismusportal Oben an der Volme

Mit Hilfe der Aufstellung und Aufwertung des bisherigen Webauftritts der Region für den Bereich Freizeit- und Naherholung sollen die gesamten Freizeitmöglichkeiten im Gebiet Oben an der Volme im Internet einfach und übersichtlich auffindbar gemacht werden.

Der bisherige Webaufritt der Region „Oben an der Volme“ soll für den Bereich Freizeit- und Naherholung neu aufgestellt und aufgewertet werden, sodass hier alle touristisch wertvollen Informationen der Region „Oben an der Volme“ attraktiv dargestellt werden und somit ein zentraler Content-Pool rund um die Themen Freizeit, Naherholung und Touristik entsteht. Hierfür werden auch die bereits bestehenden Datenbanken genutzt und entsprechend ausgespielt. Die vielfältigen (Freizeit- und Tourismus-) Möglichkeiten der Region „Oben an der Volme“ sollen somit digital visualisiert dargestellt werden. Beruhend auf dem neugeschaffenen Content-Pool wird eine zeitgemäße App für die Region entwickelt.

 

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Inklusive Region Oberes Volmetal – Inklusionsmonitoring für LEADER
Inklusive Region Oberes Volmetal – Inklusionsmonitoring für LEADER

Das Projekt zielt darauf ab, andere Projektträger im Rahmen von LEADER dahingehend zu beraten, wie der Inklusionsgedanke in ihr Projekt einfließen kann – sei es bei der Projektkonzeption, der Umsetzung oder im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Umsetzung der Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ist gesellschaftlicher Auftrag. Sie darf sich nicht nur auf den (schulischen) Bildungsbereich fokussieren, sondern will alle Lebensbereiche erfassen. Die Idee „Inklusion" wird zwar häufig genannt, jedoch nicht immer auch gelebt. Um im LEADER-Prozess ALLEN Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen, möchte der Verein Lernen fördern e.V. bei der inklusiven Ausrichtung von LEADER-Projekten Hilfestellung bieten und beraten. Darüber hinaus strebt er die Vernetzung von Akteuren an und möchte durch Informationsveranstaltungen, Gesprächsrunden und Fortbildungen die Kompetenzen bzgl. des Themas Inklusion vor Ort erweitern. Langfristig soll es über LEADER hinaus darum gehen, alle gesellschaftlichen Lebensbereiche im Oberen Volmetal in den Inklusionsprozess mit einzubeziehen. 

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Junior­managerInnen
Junior­managerInnen

Durch eine mehrtägige Ausbildung sollen Jugendliche lernen, wie Brainstorming oder Mind-Mapping funktioniert, wie man Checklisten und Zeit- und Finanzierungsplan erstellt und wie man ein eigenes Projekt in Gruppen entwickelt, um selbst die Region aktiv zu gestalten.

Nach der Ausbildung folgt eine praktische Phase, in der eigene Projekte umgesetzt werden. Das Projekt mündet in einer dauerhaften Netzwerkbildung. Bisher gibt es wenige Projekte in der Region, die von jungen Menschen für andere junge Menschen organisiert werden. Die Jugendlichen haben Ideen, wissen oft jedoch nicht, wie man die Umsetzung organisiert. Außerdem fehlt Nachwuchs in Vorstandspositionen von Vereinen. Jugendliche schrecken davor zurück, da sie nicht wissen, wie man etwas organisiert oder sie sich nicht langfristig binden möchten. Hier fehlt es auch an gut strukturierter Jugendarbeit in den Vereinen. Durch das Projekt sollen schließlich Jugendliche ihren eigenen Verein selbst mitgestalten können, wodurch die Bindung an den Verein und an die Region wächst. Jugendliche, die nicht in Vereinen sind, bekommen durch das Projekt Lust auf bürgerschaftliches Engagement. Außerdem lernen die Jugendlichen Unternehmen kennen, da sie für die Finanzierung ihrer Projekte Sponsoren benötigen. Das Projekt bietet also einen echten Mehrwert für die Region! 

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Kein Kind zurücklassen - von Anfang an!
Kein Kind zurücklassen - von Anfang an!

Auf Grundlage jahrelanger persönlicher Erziehungs- und Onlineberatungserfahrung der AWO entstand die Idee zu einem Online-Elternkurs in Verbindung mit Angeboten der Elternberatung (auch online) und regionalen Elterngesprächsgruppen.

Die vorliegende Projektidee hat sich aus dem Bedarf heraus entwickelt, gerade den Eltern einen Kurs zur Stärkung der Elternkompetenz anzubieten, die mit bestehenden Angeboten nicht erreichbar sind. Die Analyse der möglichen Gründe hat ergeben, dass sich die Gruppe von Eltern, die in dieser Hinsicht besonders bedürftig zu sein scheinen, in unserer ländlichen Region schwer tut, an Elternkursen teilzunehmen. Zum einen, da sie dies zeitlich nicht mit ihrer Situation vereinbaren kann, zum anderen, da die Schamgrenze und die Hemmungen, sich mit diesem Thema in einer Gruppe auseinander zu setzen, ausgesprochen hoch sind. Zu dieser Gruppe zählen u.a. Eltern mit Migrationshintergrund, sozial benachteiligte und bildungsschwache Eltern, aber auch Alleinerziehende. Das neue Angebot soll sich an den Erfordernissen für das angesprochene Klientel sowohl in der Durchführbarkeit als auch inhaltlich orientieren.

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Lieblingsplätze
Lieblingsplätze

Auf der Suche nach einem Projekt, das die vier Gemeinden „Oben an der Volme“ verbindet und einen bleibenden, nachhaltigen Wert hat, ist die Idee des Projektes „Lieblingsplätze Oben an der Volme“ entstanden.

Geplant ist ein Bildband/Reiseführer durch die vier Oben an der Volme-Gemeinden. Pro Gemeinde sollen 10 bis 15 „Lieblingsplätze“ von den Einwohnern präsentiert und beschrieben werden. Ein Foto mit dem jeweiligen Bürger am Lieblingsplatz wird entstehen, dazu gibt es eine Beschreibung, touristische Informationen, Anekdoten, Geschichten etc. Jeder Bürger kann sich bewerben. Aufrufe werden über die Presse, soziale Netzwerke etc. erfolgen. Lieblingsorte können Landschaften, Gebäude, Plätze, Einrichtungen etc. sein. Wichtig ist, dass die Orte öffentlich zugänglich sind. Die Fotografien sollen von „Profi-Amateuren“ der örtlichen Fotovereine erstellt werden, unterstützt durch einen professionellen Fotograf. Das Kulturmanagement wird in Zusammenarbeit mit der VHS Volmetal die textliche und redaktionelle Betreuung und Bearbeitung vornehmen. Die Fotografien aus dem Bildband werden zugleich zu einer Foto-Wander-Ausstellung zusammengefasst und in allen vier Gemeinden gezeigt. Geplant sind zudem kulinarisch und musikalisch Wanderungen/Führungen zu geeigneten Plätzen. Die Vermarktung des Bildbandes über den Einzelhandel, die Rathäuser, Unternehmen etc. erfolgen.

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Nachhaltig mobil
Nachhaltig mobil

Zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der Region soll durch ein externes Büro erarbeitet werden, welche Bausteine von E-Mobilität in den Kommunen bzw. Ortsteilen zum Einsatz kommen könnten.

Das Konzept soll eine Ist- als auch eine Potential-Analyse umfassen sowie Vorschläge für konkrete Maßnahmen formulieren. Auf dieser Grundlage sollen Folgeprojekte identifiziert und umgesetzt werden. Durch das Konzept und die Verwirklichung der identifizierten Folgeprojekte soll ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Zudem soll für den Berufs- bzw. Alltagsverkehr der Umstieg vom PKW auf das (E-) Rad erleichtert und attraktiver gestaltet werden sowie die die Mobilität in der Region insgesamt erhöht werden. Neben dem Klimaschutz ist so auch die Steigerung der Lebensqualität in der Region durch ein vielfältigeres Mobilitätsangebot ein wichtiges Ziel des Projekts. 

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Notfalldosen Oben an der Volme
Notfalldosen Oben an der Volme

Für Rettungsdienste und andere Notfallhelfer ist die „Notfalldose“ im Kühlschrank eine sehr große Hilfe, notwendige medizinische Informationen zu erhalten, die eine Erst- und auch eine spätere Versorgung erheblich erleichtert.

Bei Notfällen zu Hause sind Patienten oft nicht ansprechbar oder ausreichend informiert. Hier verschafft die Notfalldose Abhilfe: In der weiß-grünen Notfalldose steckt ein Vordruck, in den Vorerkrankungen, einzunehmende Medikamente und ähnliches eingetragen werden. Auch Patientenverfügungen oder andere Hinweise passen dort hinein. Diese Dose findet ihren ständigen Platz in der Kühlschranktür. Warum? Weil so gut wie jeder Haushalt einen Kühlschrank besitzt. Mitgeliefert werden zwei Aufkleber, die an der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank befestigt werden sollen. Die Notfalldosen werden kostenlos in den Kommunen verteilt. Ausgabestellen werden die Bürgerbüros in den Rathäusern sein, aber auch Ärzte und Apotheken sowie interessierte Einzelhändler sollen Dosen für die Ausgabe erhalten. Ziel ist eine Sensibilisierung im Bereich Gesundheit sowie die Sicherstellung der bestmöglichen Versorgung der (älteren) Bevölkerung in Notfällen. 

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Platzgestaltungen
Platzgestaltungen

Mithilfe einer Konzeptplanung und der Beteiligung der Bürgerschaft sollen intergenerative Plätze in der Region gestaltet werden, die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Anwohner vor Ort bieten sollen.

In der Region bestehen Ideen zur Einrichtung/Neugestaltung von Freiflächen, welche unterschiedliche Ansprüche im Sinne eines Mehrgenerationenplatzes vereinen sollen. Für zwei Plätze (in Kierspe und Schalksmühle) mangelt es jedoch an einer detaillierten Planung, die eine konkrete Ausgestaltung der verschiedenen Ansprüche in Abstimmung mit den Bürgern enthält. Daher soll eine entsprechende professionelle Konzeption über einen gemeinsamen Förderantrag in die Wege geleitet werden. Um den Plätzen einen regionalen Wiedererkennungswert zu verleihen, sollen zudem verbindende Elemente geschaffen werden, die auch anderen Plätzen in der Region nutzen können. Die Konzeption soll anschließend in Folgeprojekten münden, die die Gestaltung der genannten Plätze umfassen. Das Ziel ist es, dass durch die Plätze Orte geschaffen werden, an denen Bürgerinnen und Bürger verschiedener Altersgruppen zusammen kommen können, miteinander spielen können, an denen Veranstaltungen stattfinden oder Vereine die Möglichkeit für gemeinsame Aktivitäten haben. Wichtiges Element des Projektes ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, um die Identifikation mit ihrem Ortsteil und dem entstehenden Platz zu erhöhen, sodass die Lebensqualität vor Ort gesteigert wird. 

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Strategieentwicklung zur Regionalvermarktung
Strategieentwicklung zur Regionalvermarktung

Im Rahmen des Anbahnungsprojektes soll mit Hilfe der Beauftragung eines externen Büros ein Strategiepapier zur weiteren Vorgehensweise zum Thema Regionalvermarktung erstellt werden.

Mit dem Anbahnungsprojekt sollen konkrete Ansatzpunkte zur Vermarktung regionaler Produkte gemeinsam mit den LEADER-Regionen im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, ausgewählten Erzeugern und Direktvermarktern und ggf. mit Gastronomen und Hoteliers sowie der Geschäftsstelle des Naturparks, dem Sauerland-Tourismus sowie dem Siegerland-Wittgenstein Touristikverband durch ein externes Büro erarbeitet werden. Ziel ist es, erfolgversprechende Ansätze zu identifizieren und eine konkrete Planung für die Umsetzung von Maßnahmen in der Region Oben an der Volme sowie im Naturpark insgesamt zu erstellen. Dies umfasst auch die Darstellung erster Impuls- und möglicher Folgeprojekte ab 2018. Mittel- bis langfristig soll durch die Umsetzung weiterer Projekte die Erzeugung von regionalen Lebensmitteln und eine entsprechende Wertschöpfung durch Direktvermarktung unterstützt werden. 

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Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten
Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten

Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von sechs LEADER-Regionen in Südwestfalen, welches zum Ziel hat, durch innovative Konzepte eine Aufwertung, Neubegründung und Pflege lokaler Streuobstbestände zu fördern und historischer Streuobstbestände zu erhalten.

Das Projekt will die Historie und den Werdegang der heimischen Apfel-, Birnen- und Kirschsorten untersuchen und belegen und so die bisherigen Lücken schließen. Es soll mit dem Projekt insbesondere gelingen, Gartenbesitzer, Landwirte, aber auch beispielsweise Freilichtmuseen und Eigentümer anderer geeigneter Einrichtungen dafür zu begeistern, traditionelle regionale Sorten bevorzugt dort nachzupflanzen, wo diese historisch entstanden sind. Dafür werden im Rahmen des Projekts diese Regionalsorten zunächst veredelt und vermehrt, um sie dann Obstwiesenbesitzern als Bäume oder als Reiserveredlung kostengünstig vor Ort anzubieten. Um der Überalterung des Streuobstbestands nicht nur hinsichtlich historischer Sorten, sondern insgesamt entgegenzuwirken, ist eine begleitende gezielte Werbekampagne und die Schaffung von „Vorbildobstwiesen“ geplant. Weiterhin soll eine attraktive Ausstellung erstellt werden und ein digitaler Newsletter soll Interessierte auf dem Laufenden halten und diese auch für die Sache motivieren. 

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VolmeSchätze
VolmeSchätze

Im Rahmen des Projekts „VolmeSchätze“ sollen 10 thematische Rundwanderwege entstehen, welche unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und als „Wanderattraktion“ das Obere Volmetal attraktiver gestalten sollen.

Die Themen, die die Bürger im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung bestimmt haben, sind: Familie und Freizeit, Talsperren, Wasser (-landschaften), Die Volme, Waldlehrpfad, Historische Landwirtschaft, Panorama, Sagen & Mythen, Industriekultur, Naturräume. Die Themen sollen die Identität der Region unterstreichen und die Wanderwege durch thematisch passende Infotafeln, welche teilweise auch einen per QR-Code abrufbaren digitalen Content enthalten, kurzweilig und einzigartig machen. Durch das Projekt soll das Potenzial der landschaftlich reizvollen Destination ausgeschöpft und Einheimischen, Freizeitsuchenden und Besuchern aus anderen Regionen zugänglich und erlebbar gemacht werden.

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Organisationsstruktur

Der Verein der LEADER-Region „Regionalentwicklung Oben an der Volme e.V.“ wurde am 18. April 2016 gegründet und ist seit dem 23.06.2016 in das Vereinsregister eingetragen.

Der Vorstand wurde am 18. April 2016 gewählt:

  • 1. Vorsitzender: Frank Emde (Bürgermeister der Stadt Kierspe)
  • 2. Vorsitzender: Bernd-Martin Leonidas (Stadtmarketingverein Meinerzhagen e.V.)
  • Beisitzerin: Kerstin Steinhaus-Derksen (Stadt Kierspe)
  • Beisitzerin: Saskia Angelsdorf (Stadt Kierspe)
 

Neben dem Vorstand ist ein weiteres Organ die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die neben dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden aus weiteren 11 Personen besteht.

Zur Unterstützung der öffentlichen und privaten Akteure wurde ein Regionalmanagement eingerichtet. Der Verein „Regionalentwicklung Oben an der Volme e.V.“ hat seine Geschäftsstelle in Kierspe. Das Geschäftsstellenteam ist für die Verwaltung des LEADER-Prozesses verantwortlich und unterstützt die öffentlichen und privaten Akteure als Regionalmanagement sowohl bei der Projektentwicklung wie bei der Vorbereitung und Abwicklung der Förderanträge.

Regionalmanagerinnen:
Friederike Schriever und Susanne Neumann
Springerweg 21 (Raum 20)
58566 Kierspe

Tel.: 02359 - 661 444
Fax: 02359 - 661 199
Mail: leader@obenandervolme.de

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins.


Die Satzung können Sie sich hier herunterladen. Die Niederschrift der Gründungsversammlung können Sie sich hier ansehen.

Freizeit- und Naherholungsbeauftragter


Ein Freizeit- und Naherholungsbeauftragter setzt sich dafür ein, dass neue innovative Angebote für Einheimische und Besucher geschaffen werden. Als Grundlage der neuen innovativen Angebote dient das Freizeit- und Tourismuskonzept "Oben an der Volme".

Bisher wurden die Freizeit- und Naherholungsangelegenheiten dezentral in den vier Kommunen bearbeitet. Durch die Projektförderung kann die Tätigkeit zentralisiert und professionalisiert werden.
Insbesondere gilt es, die Bedürfnisse der Bevölkerung nach Naherholung und Freizeitangeboten zu erkennen und Angebote zu schaffen. Gleichwohl werden Tagesbesucher aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland durch die neuen Bahnverbindungen, als auch durch die gute Verkehrsanbindung an die Autobahn A45 und die Bundesstraße B54 erwartet.

Langfristiges Ziel ist es, die Attraktivität, Lebens- und Standortqualität der Region durch eine professionelle Vermarktung nachhaltig zu steigern und das Image der Region zu verbessern. Dadurch soll es u.a. Unternehmen ermöglicht werden, qualifizierte Fachkräfte leichter zu halten oder neu zu gewinnen.

 
 

Aufgabenbereich

Der Freizeit- und Naherholungsbeauftrager hat folgende Aufgaben:

  • Begleitung und Koordination bereits angelaufener Freizeitprojekte
  • Entwicklung, Planung und Umsetzung neuer Freizeitprojekte im oberen Volmetal
  • Umsetzung des Freizeit- und Tourismuskonzeptes „Oben an der Volme“
  • Monitoring der Nutzung vorhandener Freizeit- und Naherholungsangebote zur Weiterqualifizierung des bestehenden und neu geschaffenen Angebots
  • Alle Aufgaben des Marketing-Mix
  • Strategische touristische Ausrichtung der vier Volmetal-Kommunen
  • Koordination und Leitung von Arbeitskreisen und Lenkungsgruppen
  • Aufbau und Pflege eines engen Kommunikationsnetzwerkes mit Verwaltung, Politik, touristischen Betrieben, Stadtmarketing-Vereinen und den touristischen und kulturellen Einrichtungen der vier Kommunen
 
 

Kontaktdaten

Ralf Thebrath
Freizeit- und Naherholungsbeauftrager
LEADER-Region „Oben an der Volme“
c/o Rathausgebäude 2
Bahnhofstraße 13
58540 Meinerzhagen

Tel.: 02354/77-138
E-Mail: rthbrthmnrzhgnd
Internet: www.oben-an-der-volme.de

Der neue Busbahnhof; der Volme-Freizeitpark sowie der geplante Volmetal-Radweg und die Reaktivierung der Volmetalbahn sind nur einige Projekte des Landes-Förderprogramms Regionale 2013. Millionenbeträge wurden und werden in der Volmestadt investiert. Und weitere könnten nun folgen, denn das Förderprogramm wird neu aufgelegt.

„Digital – nachhaltig – authentisch.“ Mit dieser so genannten Südwestfalen-DNA war Südwestfalen gegen sechs weitere Bewerber-Regionen ins Rennen gegangen und hat neben weiteren Bewerbern den Zuschlag für eine Förderung erhalten. Ob die Fördermittel im Jahr 2022 oder 2025 fließen werden, wurde von der Landesregierung allerdings noch nicht mitgeteilt.

Die „Südwestfalen-DNA“

Für die Zukunft Südwestfalens wird EIN Querschnitts-Thema im Mittelpunkt stehen, weil es in alle zukunftsrelevanten Bereiche strahlt und diese verbindet: Digitalisierung. Sie wird mit all ihren Aspekten enorme Relevanz für die Zukunftsfähigkeit Südwestfalens haben - sei es als Industriestandort (Industrie 4.0), als attraktiver Raum für die junge Generation oder als Strukturvoraussetzung für die Daseinsvorsorge in Städten und Dörfern.

Dieses wichtige Thema muss sich mit den Aspekten der Nachhaltigkeit verbinden. Nachhaltigkeit umfasst nicht nur die Bereiche Umwelt, sondern auch Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In diesem Sinne bedeutet Nachhaltigkeit für Südwestfalen die Naturschätze zu bewahren, Klimaschutz- und Energieklugheit zu leben ebenso wie die Kultur des Miteinanders in familiengeführten Unternehmen, Kommunen, der Bürgerschaft und im Ehrenamt fortzuführen.

Digitalisierung wird die Zukunft unserer Arbeit, unseres Lebens und unserer Gesellschaft verändern und kann zum Beispiel beim Thema „Integration“ als Brücke dienen. Wie kann sich Südwestfalen in dieser schneller und virtueller werdenden Welt seine Echtheit, seine Authentizität erhalten?

Ideen und Projekte müssen deshalb eine besondere südwestfälische Note haben - die „Südwestfalen-DNA“: digital, nachhaltig, authentisch.

Bei allen Zielsetzungen und Maßnahmen steht aber der Mensch im Mittelpunkt. Es muss gelingen, für ihn die besten Zukunftsperspektiven zu schaffen - auch gerade mit Hilfe der Digitalisierung.

Hier finden Sie die „Vision Südwestfalen 2030“ für unsere Region.

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